*Inlandspreiserwartung für Heizöl 28.10.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -2,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Kaum Entspannung an den Ölbörsen – Marktunsicherheit bleibt hoch…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Nach der kurzen Abwärtskorrektur am Dienstag orientieren sich die Ölbörsen heute schon wieder nach oben. Für Auftrieb sorgen anhaltende Angriffe in Saudi-Arabien und dem gesamten Nahen Osten, sowie der knappe Ausgang der Parlamentswahl in Israel. Zugleich wägen die Marktteilnehmer die Möglichkeit einer neuen Militäroffensive gegen den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA ab.
Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge verdichten sich die Hinweise darauf, dass die USA und Israel eine neue Phase intensiver Kampfhandlungen vorbereiten. Die Zeitung beruft sich dabei auf anonyme Insider. US-Präsident Donald Trump habe zwar noch keine endgültige Entscheidung getroffen, neige aber dazu, nach den Wahlen einen groß angelegten Angriff anzuordnen.
„Der Markt preist inzwischen eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine erneute Eskalation ein“, kommentiert Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei ING. „Die Ölpreise reagieren weiterhin empfindlich auf die Entwicklungen am Persischen Golf. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Frage, ob und wie die USA nach den Zwischenwahlen militärisch vorgehen werden.“
Der Preis der internationalen Referenzsorte Brent hat sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt. Auslöser ist die weitreichende Krise am Ölmarkt, die mit dem von den USA und Israel im Februar angeordneten Angriffen auf den Iran ausgelöst wurde. Trotz einer gewissen Entspannung der Exportströme aus dem Persischen Golf bleibt die Sicherheitslage extrem unsicher und die Risikoprämie ungebrochen hoch.
Dies ist auch der Grund, warum der Wahlausgang in Israel am Ölmarkt mit so großem Interesse verfolgt wird, hat sich doch Oppositionsführer Gadi Eisenkot als gemäßigtere Alternative zu Netanjahu positioniert. Mit Blick auf den Iran erklärte er, das iranische Atomprogramm müsse eingedämmt werden. Ein Regimewechsel sei jedoch „kein realistisches Ziel“.
Das Kopf-an Kopf-Rennen brachte gestern Abend keinen klaren Wahlsieg für eines der beiden Lager. Bis zur Bildung einer neuen israelischen Regierung dürften also noch Tage oder sogar Wochen vergehen. Netanjahu bleibt damit vorerst im Amt und könnte sich an einer erneuten Militäroffensive an der Seite Trumps beteiligen, sollte sich die US-Regierung für ein solches Vorgehen entscheiden.
Dennoch bestehe „durchaus die Möglichkeit, dass Präsident Trump mit Benjamin Netanjahu seinen bereitwilligen Partner für einen Krieg gegen den Iran verliert“, meint Robert Yawger, Leiter des Energie-Futures-Geschäfts bei Mizuho Securities USA. „Die Wahl in Israel könnte einen Vorgeschmack darauf geben, was bei den Zwischenwahlen in den USA zu erwarten ist.“ Hier kommen die Amerikanerinnen und Amerikaner am 3. November an die Wahlurnen.
Kurzfristig warten die Marktteilnehmer nicht nur in den USA auf den DOE-Bestandsbericht am Nachmittag, nachdem das API gestern Abend zwar einen deutlichen Rückgang bei Rohöl, gleichzeitig aber auch einen erfreulichen Aufbau bei den Produkten gemeldet hatte. Sollten die offiziellen Zahlen am Nachmittag ebendiesen bestätigen, könnte das den Kursen an ICE und NYMEX möglicherweise eine gewisse Entspannung verschaffen.
Darüber hinaus richten die Marktteilnehmer ihren Blick auch schon auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, die heute Abend verkündet wird. Mit Überraschungen rechnet allerdings niemand so wirklich, allgemein wird erwartet, dass die amerikanischen Währungshüter den Leitzins diesmal noch unverändert lassen.
Die fundamentale Einschätzung der Marktlage fällt auch zur Wochenmitte überwiegend bullish aus, denn die geopolitischen Unsicherheiten bleiben enorm hoch und stützen die Preise grundsätzlich. Bei den Inlandspreisen ergeben sich heute dennoch Abschläge im Vergleich zu Dienstagmorgen, da hier die gestrige Abwärtskorrektur des ICE Gasoil-Kontrakts noch nachwirkt…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
28.10.2026 /09:30 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services