*Inlandspreiserwartung für Heizöl 10.09.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +/-0,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Mittwochvormittag) erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Keine Aussicht auf Kriegsende – Brent bleibt über 100 Dollar…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Die Lage am Persischen Golf hat sich zuletzt so stark verschärft, dass Brent gestern erstmals seit Juli wieder über 100 Dollar gestiegen ist. Eine Deeskalation ist nicht in Sicht – ganz im Gegenteil. Der Iran scheint auf eine Verschärfung des Krieges vorbereitet zu sein und auch in Washington scheint man sich der Möglichkeit eines längerfristigen Konfliktes zumindest bewusst.
Donald Trump selbst behauptete gestern zwar noch, der Krieg werden – passenderweise – genau nach den Zwischenwahlen im November zu Ende gehen. Doch hinter verschlossenen Türen habe man mit Trump offenbar die die Möglichkeit gesprochen, dass sich der Krieg mit dem Iran über den Rest seiner Amtszeit hinziehen könnte. Dies berichtet zumindest das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Beamte.
Klar ist, dass die erneute Militäreskalation in der vergangenen Woche eine Phase relativer Ruhe beendet und die Preise für Öl und Erdgas nach oben getrieben hat. Am Markt stellt man sich deshalb zunehmend auf größere Lieferausfälle ein. „Die gegenseitigen Angriffe deuten darauf hin, dass die Ölströme aus dem Persischen Golf auf absehbare Zeit beeinträchtigt bleiben dürften“, kommentiert ANZ-Analyst Daniel Hynes in einer Kundenmitteilung.
Etwas entspannter sieht Warren Patterson von der ING die Lage. „Steigende Ölpreise werden vor allem mit Blick auf die Zwischenwahlen ein Problem sein“, so der Analyst. Für einen deutlichen weiteren Preisanstieg müsse die jüngste Eskalation jedoch zu erneuten Beeinträchtigungen der Ölströme durch die Straße von Hormus führen.
Die Unsicherheit über die tatsächlich durch Hormus transportierten Mengen sowie andauernde Störungen der Schifffahrt halten die physischen Ölmärkte knapp und stützen eine geopolitische Risikoprämie in den Preisen, meint in diesem Zusammenhang OCBC-Analyst Christopher Wong.
US-Energieminister Chris Wright schätzte zuletzt gegenüber Bloomberg vergleichsweise optimistisch, dass derzeit knapp 11 Mio. Barrel Rohöl und Ölprodukte täglich durch die Meerenge transportiert werden. Beim Energieforschungsunternehmen Rystad Energy war man zuletzt von etwa 4 bis 6 Mio. B/T an Ölflüssen durch die Meerenge ausgegangen.
Am Ölmarkt wartet man nun heute nicht nur auf die DOE-Bestandsdaten, die wegen der Feiertagsverschiebung erst am Abend um 18:00 Uhr veröffentlicht werden, sondern auch auf den OPEC Monatsbericht. Dieser dürfte vor allem wegen der Prognosen zur Angebotsentwicklung von Interesse sein. Der EIA-Monatsbericht hatte gestern Abend eine klare Sprache gesprochen und nicht nur einen massiven Rückgang der globalen Ölbestände gemeldet, sondern auch einen deutlichen Anstieg der Preisprognosen für dieses und nächstes Jahr.
In der Gesamtbetrachtung bleibt die fundamentale Ausgangslage aktuell bullish, da die Angst vor neuen, langanhaltenden Exportunterbrechungen die Risikoprämie an ICE und NYMEX hoch hält. Bei den Inlandspreisen sorgt eine kurze Verschnaufpause in der Gasoil-Rally der letzten Wochen heute allerdings für deutliches Abschlagspotenzial…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
10.09.2026 /07:55 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services