*Inlandspreiserwartung für Heizöl 03.09.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,50 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Mittwochvormittag) erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Irankrieg, OPEC+ Meeting und Angebotssorgen – Ölpreise bleiben auf hohem Niveau…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Die Preisrally an ICE und NYMEX legt aktuell eine Verschnaufpause ein und die Ölpreise stabilisieren sich auf hohem Niveau. Ein Ende der Krise im Persischen Golf ist aber weiterhin nicht in Sicht, auch wenn US-Präsident Trump einmal mehr versicherte, die erneuten Angriffe auf Iran würden nur von kurzer Dauer sein.
Auf die Frage, wie lange die US-Bombardements andauern könnten, sagte Trump: „Ich glaube nicht, dass es allzu lange dauern wird.“ Er fügte jedoch auch an, dass die USA darauf vorbereitet seien, „noch einmal zuzuschlagen.“ Die jüngsten Angriffe waren der schwerste Schlagabtausch zwischen den USA und Iran seit Juli. Der Krieg geht inzwischen in seinen siebten Monat.
Aktuell sieht es jedoch wieder nach einer gewissen Beruhigung aus, meint zumindest IG-Analyst Tony Sycamore zu erkennen. Seit Mittwochmittag habe es keinen bestätigten weiteren Schusswechsel gegeben, so der Experte. „Wenn diese Entspannung anhält – und das ist ein großes Wenn –, dürfte es nicht lange dauern, bis die Ölmengen, die über sogenannte Dark Ships und Ship-to-ship-Transfers die Straße von Hormus verlassen, wieder das Niveau vom Ende der vergangenen Woche erreichen“.
Zuletzt hatte es danach ausgesehen, als wären die Durchfahrten durch die Meerenge wieder deutlich rückläufig (02.09.2026 Straße von Hormus: Tankerverkehr nach neuer Eskalation wieder rückläufig), doch aus den USA kommt die Versicherung, dass der Tankerverkehr robust sei. Laut Energieminister Chris Wright hätten am Montag 17 Mio. Barrel Öl die Meerenge passiert. Im Schnitt seien es rund 8 Mio. B/T. Nach Angaben von CNN, das sich auf zwei Regierungsvertreter berief, eskortierte das US-Militär am Dienstag zudem 40 Schiffe durch die Meerenge. Sie transportierten insgesamt 18 Mio. Barrel Öl.
Die Marktteilnehmer machen sich unterdessen weiter Gedanken, ob eine Lösung des Konfliktes überhaupt noch möglich ist. Dennis Kissler von BOK Financial Securities zeigt sich optimistisch: „Die jüngste Eskalation dürfte den Markt zwar weiterhin stützen, allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass sowohl die USA als auch Iran nach einem Ausweg aus der Situation suchen“. Der Analyst ist überzeugt, dass eine Rückkehr an den Verhandlungstisch möglich ist und weiter Friedensgespräche die Preise dann auch schnell wieder drücken dürften.
Bislang haben jedoch weder die USA noch Iran Bereitschaft gezeigt, wieder ernsthaft miteinander zu verhandeln. Ein im Juni vereinbartes vorläufiges Friedensabkommen war nur wenig später wieder gescheitert. Die Rohölpreise liegen damit aktuell fast 60 % höher als vor Kriegsbeginn. Raffinerieprodukte wie Diesel haben angesichts des Konflikts im Nahen Osten und des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sogar noch deutlich stärker zugelegt.
Entsprechend bleibt unsere fundamentale Einschätzung auch heute bullish, obwohl sich die Preisrally der letzten Tage abgeschwächt hat. Mit der leichten Abwärtskorrektur an den Ölbörsen, die sich heute abzeichnet, haben auch die Inlandspreise ein gewisses Abwärtspotenzial, dass sich im weiteren Tagesverlauf umsetzen könnte…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
03.09.2026 /09:00 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services