Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 13.03.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Donnerstagvormittag) erwartet.

Volatile Woche geht zu Ende – USA lockert Russland-Sanktionen...“

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Nach einer der volatilsten Handelswochen aller Zeiten steuern die Ölpreise am Freitag auf ein neues Wochenplus zu. Trotz der amerikanischen Bemühungen, durch Sanktionslockerungen gegen Russland die Preise zu senken, handelt die Nordseesorte Brent weiterhin im Bereich von 100 Dollar je Barrel. Die Marktteilnehmer stellen sich auf weitere Turbulenzen ein, nachdem der Iran angekündigt hat, die Straße von Hormus faktisch geschlossen zu halten.

Die IEA warnte am Donnerstag, dass die aktuelle Unterbrechung der Ölversorgung die größte in der Geschichte des globalen Ölmarktes darstelle. Bereits am Vortag hatten die Mitgliedsstaaten eine historische Freigabe strategischer Reserven beschlossen, um die Preise zu dämpfen. In Abstimmung mit der IEA sollen insgesamt 400 Mio. Barrel aus den für den Notfall vorgesehenen Lagerbeständen auf den Markt kommen, darunter 172 Mio. Barrel aus den USA.

„Dies ist die schwerwiegendste Unterbrechung der Ölversorgung seit den 1970er Jahren“, fürchtet auch Philip Jones-Lux, Senior Market Analyst bei Sparta Commodities, und nimmt Bezug auf frühere Versorgungskrisen im Nahen Osten. Die Freigabe der IEA könne zwar verhindern, dass die Preise „in stratosphärische Höhen“ steigen, werde jedoch vermutlich nur kurzfristig Wirkung zeigen.

Auch Marktanalyst Emril Jamil von LSEG sieht die Maßnahmen skeptisch: „Die Brent-Futures an der ICE haben die Marke von 100 Dollar bereits überschritten und werden weiterhin gestützt – trotz der Versuche, die Märkte mit der Ausnahmegenehmigung für russisches Öl und der beispiellosen Freigabe strategischer Reserven zu beruhigen“. Aus Sicht des Marktes handele es sich lediglich um eine kurzfristige Lösung, die das grundlegende Problem der Angebotsknappheit nicht behebe. Die Terminstruktur der Ölpreise deute weiterhin auf eine anhaltend enge Versorgung hin.

Insgesamt bleibt der Ölmarkt von anhaltenden Unsicherheiten und damit auch starker Volatilität geprägt. Allein in dieser Woche bewegte sich die US-Referenzsorte WTI in einer Spanne von rund 43 Dollar – der größten seit der Pandemiephase, als die Preise zeitweise sogar ins Negative rutschten. Brent schwankte in einer Bandbreite von etwa 38 Dollar. Angesichts des andauernden Krieges am Persischen Golf dürfte es auch in den kommenden Wochen immer wieder zu ähnlichen Kursschwankungen kommen.

„Die Volatilität dürfte hoch bleiben, bis Klarheit über die Öltransporte durch die Straße von Hormus besteht“, fasst Haris Khurshid, Chief Investment Officer von Karobaar Capital, die Situation in einem Satz zusammen. Ein Preisbereich von 85 bis 105 Dollar je Barrel erscheine plausibel, solange der Konflikt ungelöst bleibe.

Die fundamentale Einschätzung bleibt somit überwiegend bullish, auch wenn Aktionen wie die SPR-Freigaben und die jüngsten US-Sanktionslockerungen dem etwas entgegenwirken. Bei den Inlandspreisen war der gestrige Tag von starken Schwankungen geprägt. Heute scheinen sich in den Morgenstunden erste leichte Abschläge abzuzeichnen.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

13.03.2026 / 07:40Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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