*Inlandspreiserwartung für Heizöl 03.06.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +4,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.„
Kampfhandlungen im Nahen Osten nehmen zu – Ölpreise steigen...
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Die Ölpreise legen zur Wochenmitte wieder zu und knüpfen damit an die Gewinne der Vortage an. Unterdessen nehmen die Spannungen im Nahen Osten weiter zu: Iran feuerte Raketen auf Kuwait und Bahrain ab, während die diplomatischen Gespräche zwischen Teheran und Washington kaum Fortschritte zeigen. Gleichzeitig setzt Israel seine Angriffe im Libanon fort und gefährdet damit die ohnehin fragilen Verhandlungen in der Region.
Dabei belastet die Märkte vor allem die Unsicherheit über eine mögliche Verlängerung der derzeitigen Waffenruhe sowie über die künftigen Öltransporte durch die Straße von Hormus. Im vergangenen Monat waren die Ölpreise noch gefallen, da die Anleger fest an eine Einigung geglaubt hatten. Doch inzwischen wachsen die Sorgen, dass die Exporte durch die Straße von Hormus längerfristig ausfallen und deshalb auch weiterhin auf die globalen Rohölvorräte zurückgegriffen werden muss.
Nach Angaben der IEA könnten die weltweiten Ölbestände vor Beginn der sommerlichen Nachfragespitze auf kritische Niveaus sinken, falls die derzeitigen Lagerabbauten in unverändertem Tempo anhalten. Darauf hatte die Leiterin der IEA-Abteilung für Ölindustrie und Märkte, Toril Bosoni, bereits am Dienstag hingewiesen (02.06.2026 IEA warnt vor kritisch niedrigen Bestandsniveaus).
„Die Differenzen zwischen den USA und Iran deuten darauf hin, dass eine Vereinbarung, die zu einer Normalisierung der Öllieferungen führen würde, noch in weiter Ferne liegt“, meint Warren Patterson, von der ING. „Die Risiken weisen eher nach oben, insbesondere mit Blick auf das dritte Quartal, in dem die Nachfrage saisonbedingt üblicherweise stärker ausfällt.“ Dieser Meinung ist auch Emril Jamil, Ölanalyst bei LSEG, und fügt an: „Die festgefahrenen Gespräche und die Hinweise der IEA auf weltweit bedenklich geringe Vorräte erhöhen die Risikoprämie in den Referenzpreisen“.
Weitere Informationen zu den Ölbeständen liefert heute Nachmittag der DOE-Bericht für die USA. In den letzten Wochen hatten die Bestandsmeldungen hier deutliche Signale einer knappen Versorgungslage gesendet. Nicht nur die Rohölbestände hatten zuletzt rapide abgenommen, auch die Produktbestände liegen auf ungewöhnlich tiefen Niveaus. Sollte das DOE jedoch wider Erwarten die gestern vom API gemeldeten Aufbauten bei Benzin bestätigen, könnte heute Nachmittag ein leicht bearisher Impuls an den Markt gegeben werden.
Insgesamt bleibt die fundamentale Einschätzung im Lichte der zunehmenden Militäraktivität im Persischen Golf aber bullish. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich dementsprechend heute früh schon klare Preisaufschläge im Vergleich zu gestern ab…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
03.06.2026 /08:45 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services