*Inlandspreiserwartung für Heizöl 01.09.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +4,50 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Donnerstagvormittag) erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Rohölkontrakte von ersten Widerständen ausgebremst…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„An den Ölbörsen kam es am gestrigen Montag erneut zu einem Preisanstieg, nachdem die US-Streitkräfte am Wochenende erstmals seit Ende Juli wieder Militärziele im Iran angegriffen hatten und der Iran Vergeltungsschläge durchführte. Auf Monatssicht verzeichnete Brent allerdings im August einen geringeren Preisanstieg als WTI, denn während der Preis der Nordsee-Rohölsorte mit 90,49 Dollar 0,40 Dollar höher war als Ende Juli, legte WTI auf Monatssicht um etwas mehr als 1 Dollar pro Barrel auf 85,76 Dollar zu.
Dies dürfte mit der knappen Versorgungslage zusammenhängen, die in den USA im Juli im Hinblick auf Rohöl vorherrschte. Angesichts des hohen Niveaus der Netto-Rohölexporte und der hohen Raffinerieauslastung waren die Rohölvorräte Ende Juli in der Wochenstatistik des DOE sogar auf den niedrigsten Stand seit 2018 gesunken. Im August erholten sich die landesweiten Rohölvorräte allerdings wieder leicht.
Wie lange diese Erholung anhält, bleibt abzuwarten, denn durch die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen „rückt die Möglichkeit iranischer Vergeltungsmaßnahmen wieder in den Vordergrund“, wie der Analyst Tim Waterer von KCM anmerkt, der hinzufügt: „Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit von Schäden an der Energieinfrastruktur rund um den Golf und führt zu neuen Unsicherheiten für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Beide Risiken spiegeln sich in der festeren Tendenz der Rohölpreise wider.“
Seine Kollegen von der ANZ gehen zudem davon aus, dass „Chinas Fähigkeit, die Importe niedrig zu halten, auf die Probe gestellt wird, wenn die saisonale Nachfrage anzieht.“ Das insgesamt niedrigere Niveau der chinesischen Rohölimporte hatte in den vergangenen Monaten dazu beigetragen, dass die Rohölpreise nicht stärker zulegten.
Darüber hinaus bleibt auch die Versorgungslage bei den Kraftstoffen ein Faktor der die Ölpreise stützt. Nicht nur der Iran-Krieg, auch die umfassenden Drohnenangriffe der Ukraine auf Russlands Energieinfrastruktur ließen das Angebot an Produkten, allen voran Diesel deutlich sinken. Zumindest kurzzeitig könnte die angespannte Versorgungslage bei den Kraftstoffen nun auch noch durch Tropensturm Edouard verschärft werden, der sich derzeit auf die US-Golfküste zubewegt, wo er den Betrieb einiger größerer US-Raffinerien beeinträchtigen könnte.
Wie sich die US-Ölvorräte in der vergangenen Woche entwickelt haben, dazu wird das API heute um 22:30 Uhr wie üblich seine Schätzungen veröffentlichen. Die offizielle Statistik des DOE für die Woche zum 28. August folgt am Mittwoch um 16:30 Uhr. An ICE und NYMEX orientieren sich die Kontrakte aktuell nach unten, nachdem sie bei den vorangegangenen Aufwärtstests auf stabile Widerstände trafen. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich derzeit aber rein rechnerisch im Vergleich zu gestern immer noch Potenzial für Aufschläge ab.“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
01.09.2026 /09:55 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services