*Inlandspreiserwartung für Heizöl 04.06.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +0,90 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Mittwochvormittag) erwartet.„
Ölfutures starten weicher – Israel und Libanon wollen Waffenruhe umsetzen...
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„In der ersten Wochenhälfte hatte die Sorge um eine erneute Eskalation des Nahostkonflikts die Rohölpreise an den Börsen wieder nach oben getrieben. Am gestrigen Mittwoch kletterten die Preise der Frontmonatskontrakte von Brent und WTI zeitweise sogar über die Hochs der Vorwoche, wozu auch die vom API gemeldeten, signifikanten Abbauten bei den US-Rohölvorräten sowie weitere ukrainische Drohnenangriffe auf Ziele der russischen Öl- und Militärinfrastruktur beitrugen.
Die Befürchtungen hinsichtlich einer erneuten Eskalation im Nahen Osten nahmen nun wieder etwas ab, nachdem sich Israel und Libanon auf die Umsetzung eines Waffenstillstands geeinigt haben und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi angab, dass Teheran seine Kommunikation mit Washington nicht abgebrochen habe. Allerdings warnte er auch, dass der Iran seine Angriffe auf Ziele in Israel wiederaufnehmen könnte, sollte Beirut wieder von Israel angegrifen werden.
Der Fokus der Marktteilnehmer liegt derweil weiterhin auf der Straße von Hormus, die laut US-Präsident Trump „unverzüglich“ geöffnet werden könne, sobald der Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der Kampfhandlungen unterzeichne. Einige Bereiche der für den internationalen (Öl-) Handel wichtigen Meerenge müssten jedoch laut Trump zunächst geräumt werden, „auch von Minen“.
Selbst bei einer sofortigen Öffnung der Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr wird es den Analysten zufolge mehrere Monate dauern, bis sich die Lieferungen, die über die Meerenge abgewickelt werden, wieder normalisieren. Und so zehrt der Konflikt vorerst weiterhin an den Beständen. Dies zeigte am gestrigen Mittwoch auch der wöchentliche Ölmarktbericht des US-Energieministeriums, der bei den Rohölvorräten der Vereinigten Staaten für die Woche zum 29. Mai einen Rückgang um satte -8 Mio. Barrel auswies. Dieser signifikante Rückgang kam nicht zuletzt auch durch den Anstieg der Rohölexporte zustande. Die ausgeführten Mengen kompensieren dabei auch die Ausfälle von Lieferungen aus dem Nahen Osten, die durch die Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus entstanden.
„Die Lagerbestände haben dem Ölmarkt ein Polster geboten“, kommentieren die Analysten der ING Bank in einer Mitteilung und warnen zugleich: „Doch selbst wenn wir eine unmittelbar bevorstehende Wiederaufnahme der Öllieferungen durch die Straße von Hormus erleben, wird die Erholung langsam und schrittweise verlaufen.“ So bleibt die fundamentale Ausgangslage zunächst einmal weiter bullish. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich dementsprechend heute früh schon klare Preisaufschläge im Vergleich zu gestern ab…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
04.06.2026 /08:10 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services