Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 23.10.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +3,30 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Donnerstagvormittag) erwartet.“

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

6-Monatshoch für Brent – Sorgen vor Eskalation mit Iran treiben die Preise…

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Brent kletterte am Morgen auf bis zu 114,73 Dollar – dem höchsten Niveau seit dem 4. Mai und damit ein neues 6-Monatshoch. Getrieben wird der Markt dabei vor allem von hohen Frachtraten und einer gesteigerten geopolitischen Risikoprämie, während sich die physischen Lieferungen aus dem Mittleren Osten scheinbar nahezu normalisiert haben.

Ausfälle an einer Pipeline in Libyen verursachen zwar ebenfalls Probleme, in ihren Mengen sind diese aber eher vernachlässigbar. Der Markt konzentriert sich voll und ganz auf die Entwicklung rund um den Iran und den Ölexporten aus dem Mittleren Osten. Evakuierungen von US-Personal aus Saudi Arabien sowie die Räumung von Einrichtungen der Aramco schüren die Sorge, dass Washington einen großangelegten Angriff auf den Iran plant.

Anhaltende Atacken auf Tanker und Schäden durch Seeminen in der Straße von Hormus halten unterdessen die Frachtraten auf Rekordniveau. Je nach Analysten werden andere Zahlen genannt, klar ist aber, dass die Preise für Frachtraum aktuell ein Vielfaches dessen betragen, was der Öltransport noch vor der Krise kostete.

Bei Citi räumt man ein, den Effekt der Frachtraten unterschätzt zu haben, weshalb die bisherigen Prognosen der Rohölpreise zum Jahresende zu niedrig ausfielen. Auch bei Goldman Sachs hatte man zuletzt eingeräumt diesen Einfluss nicht hinreichend berücksichtigt zu haben (21.10.2026 Frachtraten lassen Ölpreise steigen), weshalb zu erwarten ist, dass die Analysten in den kommenden Wochen ihre bisherigen Prognosen wohl nach oben korrigieren werden.

Insgesamt scheint sich der Markt einig zu sein, dass eine erhebliche Abwärtskorrektur bei den Preisen in absehbarer Zukunft nicht zu erwarten ist. „Die jüngsten geopolitischen Eskalationen deuten auf einen verschärften Schlag gegen den Iran hin, was die Rohölpreise entlang der gesamten Preiskurve in die Höhe treibt. Die meisten Händler gehen davon aus, dass die Preise infolge dieser jüngsten Entwicklungen länger auf einem höheren Niveau bleiben werden“, fasst Analyst Dennis Kissler, von BOK Financial, die Stimmung zusammen.

Fundamental bleiben wir daher bei einer leicht bullishen Ausrichtung, wenngleich sich die physischen Lieferungen aus dem Mittleren Osten erholt haben und neue US-Angriffe auf den Iran bisher nur reine Spekulation sind. Im Zuge der neuen Hochs in den Morgenstunden deuten sich auch bei den Inlandspreisen rechnerisch weitere starke Preissteigerungen an…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

23.10.2026 /09:40 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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