Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 12.10.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -3,00 €/100l Netto im Vergleich zu Freitagvormittag erwartet.“

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Russland-Ukraine-Konflikt zurück im Fokus – Ölfutures starten weicher in die neue Woche…

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Ölfutures geben zum Auftakt in die neue Woche erst einmal deutlich nach und setzen damit die Volatilität der vergangenen Handelswochen fort. Am Markt wägt man unterdessen die anhaltend stabilen Lieferströme aus dem Nahen Osten gegen die wachsenden regionalen Spannungen sowie US-Aussagen über eine angebliche „Energie-Waffenruhe“ zwischen Russland und der Ukraine ab

So bleibt eine gewisse Skepsis der Marktteilnehmer gegenüber Trumps Behauptungen zu der angeblichen Einigung zwischen Moskau und Kiew spürbar. Einen ähnlichen Waffenstillstand hatte er immerhin bereits im vergangenen Monat verkündet, ohne dass diese Behauptung Substanz gehabt hätte. Zu einer tatsächlich spürbaren Marktreaktion führte da eher die Bestätigung Russlands zu den – ebenfalls von Donald Trump im Vorfeld angekündigten – Export-Lockerungen für russischen Diesel.

Der Kreml teilte am Wocheneden mit, nach der Aufhebung eines teilweisen Exportverbots 500.000 Tonnen Diesel ausliefern zu wollen. Nach Daten von Kpler ist dies jedoch nur ein Bruchteil der 28,6 Mio. Tonnen, die das Land im vergangenen Jahr exportiert hatte. Entsprechend bleiben auch in diesem Zusammenhang Zweifel bei den Marktteilnehmern bestehen.

Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade, kommentiert im Bezug auf den angeblichen Energie-Angriffsstopp, dass die Ankündigungen den unmittelbaren Druck auf die Angebotsseite zwar etwas verringert habe, Zweifel an der Gültigkeit und Dauerhaftigkeit einer solchen Waffenruhe aber weiterhin bestehen blieben. „Ohne klarere Beweise für ein stabiles Abkommen dürfte das Ausmaß des Preisrückgangs voraussichtlich begrenzt bleiben“, so der Analyst.

Die Internationale Energieagentur IEA hat die Regierungen der Welt unterdessen erneut aufgefordert, die zugesagten Dieselfreigaben zu beschleunigen und mögliche zusätzliche Lieferungen an den Markt zu prüfen. Die aktuelle Lage erfordere sofortige Aufmerksamkeit, appellierte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol am Wochenende eindringlich.

Unterdessen bleibt der Konflikt im Nahen Osten weiterhin ein Risikofaktor, der dafür sorgt, dass Brent auch weiterhin oberhalb von 100 Dollar notiert. Vor allem der Angriff der Huthi auf den internationalen Flughafen in Riad am Wochenende, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen, hat erneut für eine Verschärfung der Sicherheitslage in der gesamten Region geführt. Die USA erklärten am Samstag, eine Beteiligung an den saudischen Luftschlägen gegen die Huthi sei denkbar – eine Ausweitung des Krieges mit dem Iran, den die USA und Israel im Februar begonnen hatten.

Darüber hinaus wurden zuletzt auch wieder neue Angriffe auf Tankschiffe gemeldet, die die Straße von Hormus passieren, was die im September beobachtete Erholung der Rohölexporte aus dem Nahen Osten zu dämpfen droht. Vor diesem Hintergrund hob die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Brent-Preisprognose für Dezember von zuvor 85 auf 90 Dollar je Barrel an.

Die Analysten behielten ihr Basisszenario bei, wonach die fortschreitende Anpassung des Nahost-Angebots die Rohölpreise letztlich senken werde, während eine mögliche erneute Eskalation weiterhin ein erhebliches Aufwärtsrisiko darstellt. Die Risikoprämie liegt laut der Goldmänner bei etwa 20 Dollar pro Barrel. Für die Sorte WTI, die aufgrund hoher Frachtkosten zwischen den USA und Europa im Vergleich zu Brent ungewöhnlich niedrig notiert, prognostizieren sie einen Durchschnittspreis von 81 Dollar im Dezember 2026 sowie 73 Dollar im Jahr 2027.

Trotz der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten tritt in der neuen Woche vor allem der Russland-Ukraine-Konflikt in den Vordergrund, so dass die fundamentale Einschätzung heute leicht bearish ausfällt. Allerdings warten die Marktteilnehmer nun auf handfeste Beweise für eine Entspannung zwischen den beiden Kriegsparteien. Bei den Inlandspreisen setzen sich heute dennoch zunächst deutliche Abschläge im Vergleich zu Freitagvormittag durch…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

12.10.2026 /11:30 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner seit 1887