Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 08.04.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -14,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Montagvormittag) erwartet.

Zwei Wochen Feuerpause – Ölpreis fällt unter 100 Dollar

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

Wo es gestern noch nach einer weiteren Eskalationsstufe aussah, ist heute ein kleines Wunder geglückt. USA und Iran haben sich auf eine erste 2-wöchige Waffenruhe geeinigt, während der auch die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr geöffnet werden soll. An den Ölbörsen sorgte das für einen heftigen Preisrutsch, der Brent und WTI wieder deutlich unter 100 Dollar beförderte.

Auch Israel habe der Feuerpause zugestimmt, erklärte ein Vertreter des Weißen Hauses. Iran hat inzwischen ebenfalls offiziell bestätigt, die sichere Passage durch die Straße von Hormus für die kommenden zwei Wochen gewährleisten zu wollen. Am Freitag soll es in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Verhandlungen zwischen den beiden Ländern geben

„Der Markt hat zuletzt regelrecht nach positiven Nachrichten gedürstet“, meint Josh Gilbert, Analyst bei eToro. „Wir haben einen sofortigen Ausverkauf am Ölmarkt gesehen – ein Rückgang um 16% auf unter 100 Dollar, weil die Aussicht auf eine Wiederöffnung der Straße von Hormus nun eingepreist wird. Das zeigt deutlich, wie viel geopolitisches Risiko zuvor im Ölpreis steckte – und wie schnell sich dieses abbauen kann, sobald es glaubwürdige Signale für eine Deeskalation gibt.“

Andere Experten äußern sich zurückhaltender. „Es bräuchte schon außergewöhnliche Entwicklungen, damit die Preise wieder unter 80 Dollar pro Barrel fallen“, glaubt etwa Jason Schenker, Chefökonom von Prestige Economics. „Gleichzeitig könnte nahezu jede negative Wendung in den Gesprächen zur Waffenruhe die Preise rasch wieder über die Marke von 100 Dollar treiben.“

Auch physische Händler bleiben vorsichtig und warten auf klare Anzeichen für die Stabilität der Waffenruhe, bevor sie neue Lieferungen aus dem Golfraum in Betracht ziehen. Reeder betonen, dass zunächst Schiffe sicher die Region verlassen müssten, ehe neue Tanker entsandt werden. Derzeit sind mehr als 800 Schiffe infolge des Konflikts festgesetzt. Details zur von Teheran versprochenen sicheren Passage durch die Meerenge gibt es aktuell noch nicht.

Vivek Dhar von der Commonwealth Bank of Australia bleibt deshalb ebenfalls eher vorsichtig. Zwar hält er es für möglich, dass die Ölpreise noch weiter sinken, „sobald dem Markt zusätzliche Details zur Waffenruhe vorliegen“, doch für ihn ist der entscheidende Faktor, wie offensiv der Iran die eigenen Positionen im vorliegenden 10-Punkte-Plan verteidigen wird. Das könnte laut Dhar „weitere deutliche Preisrückgänge begrenzen.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

08.04.2026 / 13.05 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

Ihr Ansprechpartner seit 1887