*Inlandspreiserwartung für Heizöl 03.11.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Montagvormittag) erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Ölfutures legen nach Vortagesverlusten wieder leicht zu – Geopolitische Meldungen stützen…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Die Ölpreise an den Rohstoffbörsen gaben am gestrigen Montag deutlich nach. Während der US-Rohölkontrakt beim Settlement fast 8 Dollar günstiger war als noch am Freitag, notierte Brent pro Barrel sogar knapp 10 Dollar niedriger. Angestoßen wurde dieser Preisrutsch durch Signale aus den USA, die die Befürchtungen beschwichtigten, dass nach den heutigen Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten unverzüglich die nächste Militäroperation gegen den Iran folgen werde.
Die Meldung, dass der Oberste geistliche Führer Irans, Ajatollah Mojtaba Khamenei, den iranischen Unterhändlern umfangreichere Befugnisse bei den Verhandlungen über ein Abkommen mit den USA erteilt habe, verstärkte die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Konflikts im gestrigen Tagesverlauf noch. Bislang bleibt jedoch ungewiss, ob und wenn ja, wann es ein solches Abkommen geben wird.
Heute Morgen wurde den Hoffnungen auf einen Sieg der Diplomatie auch schon wieder ein Dämpfer versetzt, da in den Medien von „Verteidigungsschlägen“ der US-Streitkräfte gegen Ziele auf der iranischen Insel Qeshm berichtet wurde. „Der Bericht erhöhte den Ölpreis wieder um eine gewisse Risikoprämie“, kommentiert der Analyst Tim Waterer von KCM Trade die jüngsten Meldungen. „Gerade als die Märkte begannen, einen diplomatischeren Kurs einzupreisen, hat diese Erinnerung an die anhaltenden militärischen Aktivitäten die Stimmung völlig verändert“, so Waterer weiter.
Entscheidend ist nun, ob sich die Militärhandlungen wieder zu einer umfassenderen Operation entwickeln und vor allem, ob dadurch auch die Erholung des Ölangebots aus den Golfstaaten wieder ernsthaft in Gefahr gerät. Die mehrtägigen Gespräche der iranischen Delegation mit den Vermittlern in Katar sind mittlerweile beendet und führten laut Irans Präsident Massoud Peseschkian nicht zu einem Durchbruch. Allerdings sollen die Verhandlungen zur Beendigung des Kriegs fortgesetzt werden.
Was die Zwischenwahlen in den USA anbelangt, so werden die Marktteilnehmer diese nicht nur im Hinblick darauf im Auge behalten, wie die Iran-Strategie Washingtons danach aussieht, sondern auch hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen auf den politischen Entscheidungsprozess in den Vereinigten Staaten. So könnte ein gutes Abschneiden der Demokraten dazu führen, dass diese im Kongress wichtige Beschlüsse blockieren können. Besonders mit Blick auf den US-Haushalt und die Schuldenobergrenze könnte dies Einfluss auf die Konjunktur und die Ölnachfrage der USA haben, da das Risiko eines erneuten Regierungsshutdowns Experten zufolge in diesem Falle wieder zunehmen würde.
Die US-Ölbestandsschätzungen des API, die heute wieder wie gewohnt um 22:30 Uhr fällig sind, dürften angesichts der Zwischenwahlen und der geopolitischen Entwicklungen in den Hintergrund gedrängt werden. Die stichhaltigeren Daten werden wie immer ohnehin erst am Mittwoch (um 16:30 Uhr) vom US-Energieministerium vorgelegt. Dabei dürften wieder einmal die Entwicklung der Destillatvorräte im Vordergrund stehen, da sich diese immer noch auf einem extrem niedrigen Niveau befinden und die von Russland angekündigten Diesel-Lieferungen noch auf dem Weg sind.
An den Ölbörsen orientieren sich die Kontrakte heute Morgen erst einmal wieder leicht nach oben, was nicht zuletzt auch mit den Meldungen zu den US-Verteidigungsschlägen auf die Insel Qeshm zusammenhängt. Bis zu den Vortageshochs ist allerdings noch viel Spielraum, sodass sich bei den Inlandspreisen rein rechnerisch aktuell im Vergleich zu gestern immer noch Potenzial für Abschläge abzeichnet…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
03.11.2026 /07:50Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services