*Inlandspreiserwartung für Heizöl 06.11.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +6,60 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Donnerstagvormittag) erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Auf und Ab am Ölmarkt – Nahost-Entwicklung bleibt von Unsicherheiten geprägt…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Die Ölpreise steuern trotz der jüngsten Erholung auf den stärksten Wochenverlust seit April 2020 zu. Nach der Wahlschlappe der Republikaner von US-Präsident Donald Trump bei den Zwischenwahlen hoffen Händler weiterhin auf eine Deeskalation im Iran-Krieg. Angriffe auf Tanker und Sorgen um die Exporte aus dem Nahen Osten stützen die Preise jedoch auch weiterhin
Brent näherte sich zuletzt wieder den 100 Dollar an, nachdem der Nordseekontrakt bereits am Donnerstag um fast 4% gestiegen war. Zu Wochenbeginn waren die Ölpreise eingebrochen, da die Wahlniederlage der Republikaner neue Hoffnungen auf eine Deeskalation des seit neun Monaten andauernden Kriegs gegen den Iran befeuerten. Am Mittwoch fielen die Preise um 8% und schlossen auf dem tiefsten Stand seit zwei Monaten. Auf Wochensicht bahnt sich ein Minus von rund 15% an.
Ganz aufgegeben haben die Marktteilnehmer ihre Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konfliktes am Persischen Golf noch nicht, doch die Positionen liegen weit auseinander. Der Iran verlangt die Aufhebung der US-Seeblockade, eine Lockerung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, bevor er die Straße von Hormus vollständig wieder öffnet. Zugleich berichtete die New York Times, Teheran prüfe Vermittlungsvorschläge zu seinem Atomprogramm. Das könnte darauf hindeuten, dass Katars diplomatische Bemühungen fruchten.
Auch in Washington wird über das weitere Vorgehen beraten. Unter Berufung auf zwei nicht namentlich genannte US-Vertreter berichtete das Nachrichtenportal Axios, der Präsident erwäge drei Optionen: neue Angriffe, eine Fortsetzung des wirtschaftlichen Drucks auf Teheran oder eine Einigung mit erheblichen Zugeständnissen an den Iran.
„Entscheidend ist, ob das Weiße Haus seine Strategie gegenüber dem Iran ändert“, glaubt Pavel Molchanov, Analyst bei Raymond James & Associates. Eine dauerhafte diplomatische Einigung, die die Straße von Hormus wieder öffnet, könnte die Ölpreise noch weiter nach unten drücken. Er mahnte jedoch zur Vorsicht: „Wir sollten skeptisch bleiben.“
Wie fragil die Aussicht auf Entspannung bleibt, zeigten zuletzt auch wieder die vermehrten Angriffe auf Tanker am Mittwoch und Donnerstag im Persischen Golf und der Straße von Hormus. Sie schürten erneut Sorgen um die Öllieferungen aus der Region und trugen zum neuerlichen Preisanstieg bei.
„Rohöl erholt sich, weil Händler den Ausverkauf am Mittwoch für übertrieben hielten“, meint Daniel Hynes, leitender Rohstoffstratege bei ANZ. Nach dem Wahlsieg der Demokraten hätten die Preise zunächst unter Druck gestanden. Im Handel am Donnerstag sei jedoch „die Realität der Lage deutlich geworden“. Der Iran behalte die Kontrolle über die Straße von Hormus und werde diese wahrscheinlich nicht aufgeben, so Hynes. Die gesamten Durchflussmengen durch die Meerenge lägen bei weniger als 60% der Kapazität.
Ob diese Prozentzahl tatsächlich den Tatsachen entspricht, ist schwer zu sagen, denn die Meldungen zu den Exportmengen aus der Region sind schon seit Wochen sehr widersprüchlich. Denn während Trackingdaten eher auf rückläufige Ausfuhrmengen hindeuten, signalisieren die einzelnen Ländern zuletzt wieder sehr robuste Exporte.
So hat der zunehmende Wettbewerb um Marktanteile Saudi-Arabien diese Woche wieder dazu bewegt, seine Preise für Käufer in Asien weiter zu senken – ausgehend von einem Niveau, das bereits auf dem tiefsten Stand seit sechs Jahren lag ( 06.11.2026 Saudi-Arabien senkt Preise für Dezember-Lieferungen nach Europa und Asien).
Insgesamt fällt die fundamentale Einschätzung heute neutral aus, denn auch, wenn sich die politischen Vorzeichen in den USA gedreht haben, bleibt der Markt in Abwartehaltung, was dies genau für die weiteren Entwicklungen am Ölmarkt bedeutet. Die starken Preisnachlässe aus der ersten Wochenhälfte sind deshalb zumindest zum Teil wieder ausgeglichen.
Bei den Inlandspreisen ergeben sich vor allem durch den starken Preisanstieg von gestern dennoch erst einmal sehr deutliche Preisaufschläge im Vergleich zu Donnerstagmorgen…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
06.11.2026 /07:55Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services