Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 19.10.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +1,50 €/100l Netto im Vergleich zu gestern Freitagvormittag erwartet.“

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Freitagsrally schon wieder zu Ende – Marktunsicherheiten bleiben hoch…

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Ölfutures starten weicher in die neue Woche, nachdem sie am Freitag noch auf neue Mehrmonatshochs geklettert waren. Auslöser war der Schritt von US-Präsident Donald Trump, Sanktionen und Zölle gegen Russland vorerst auszusetzen, was den Weg für höhere russische Kraftstoffexporte ebnen könnte. Gleichzeitig wägen die Marktteilnehmer die Liefermengen aus dem Nahen Osten und die Verschärfung der Kampfhandlungen in der Region ab.

Während der aktuelle Dezember-Kontrakt bei Brent am Freitagabend noch die 110 Dollar erreicht hatte, hat er heute früh schon einen großen Teil dieses Preisanstiegs wieder abgegeben. Ungeachtet dieser Preisberuhigung bleibt die Lage im Nahen Osten aber angespannt: Die Zusammenstoße zwischen den Huthi und der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition werden immer massiver, während die britische Sicherheitsbehörde UKMTO zudem Angriffe auf zwei Tanker im Persischen Golf meldete.

Die verschärften Angriffe auf Handelsschiffe hatten die Rohölexporte aus der Golfregion in der vergangenen Woche drastisch gedrückt. Nach Angaben des Analysehauses Kpler sanken die Mengen im Sieben-Tage-Schnitt von zuvor über 20 Mio. B/T auf rund 8,5 Mio. B/T. Kpler registrierte in diesem Zeitraum mindestens zehn bestätigte Zwischenfälle mit Handelsschiffen.

Dennoch scheint der Ölfluss nicht vollständig abzureißen. US-Energieminister Chris Wright erklärte gegenüber Fox News, dass sich die Rohölströme aus dem Persischen Golf inzwischen wieder auf etwa 80% des Niveaus vor dem Konflikt erholt hätten. Die Verschiffung von Raffinerieprodukten bleibe jedoch eingeschränkt. Wright betonte, man befinde sich in Gesprächen mit europäischen Verbündeten über eine Freigabe strategischer Dieselreserven.

Brent bewegt sich aus Sicht von June Goh, Senior-Ölmarktanalystin bei Sparta Commodities, derzeit im Spannungsfeld zwischen erhöhten geopolitischen Risiken und wieder anziehenden Liefermengen aus dem Nahen Osten. „Angesichts der trüben Konjunkturaussichten scheinen die Märkte kaum bereit, noch höhere Notierungen mitzutragen“, so Goh. Sie rechnet damit, dass sich Brent vorerst in einer Bandbreite um die 100-Dollar-Marke bewegen dürfte.

Um den Markt zusätzlich zu beruhigen und drohenden Versorgungsengpässen entgegenzuwirken, sorgt die US-Regierung unterdessen an anderer Front für Bewegung: Präsident Donald Trump setzte am späten Freitag per Erlass zentrale Sanktionen und Strafzölle aus dem sogenannten Graham Act aus. Das Gesetzespaket hatte er erst im Vormonat auf Druck von Abgeordneten unterzeichnet, um Moskau wegen des Kriegs in der Ukraine wirtschaftlich zu isolieren.

Der Kurswechsel folgt auf eine Vereinbarung Trumps über Diesellieferungen in die USA und Drittländer: Nach Angaben des Präsidenten sollen im laufenden Monat zunächst rund 2,3 Mio. Barrel fließen, ehe das monatliche Volumen auf etwa 7,6 Mio. Barrel steigen soll. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte den Washingtoner Alleingang scharf und warnte vor schweren Rückschlägen für sein Land.

„Die Kombination aus einer weicheren Linie bei den Russland-Sanktionen und Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rallye deckelt das Aufwärtspotenzial kurzfristig“, kommentiert Tim Waterer von KCM Trade die Preisbewegung von Freitag und heute. Zwar könnten die US-Ausnahmeregelungen den Weg für zusätzliche russische Kraftstoffmengen freimachen, die widersprüchlichen Signale aus Washington schürten jedoch neue Zweifel: „Solange Details und zeitlicher Rahmen der Aussetzung im Unklaren liegen, wird der Markt ein dauerhaft höheres Angebot kaum vollständig einpreisen.“

Aus fundamentaler Sicht bleibt die Marktlage damit von starken Unsicherheiten geprägt, während sich bullishe und bearishen Faktoren die Waage halten. So sorgt die Aussicht auf mögliche Entlastungen am Produktmarkt zwar preisdrückend, gleichzeitig bleiben die geopolitischen Krisenherde bestehen und könnten sich in Zukunft weiter verschärfen – auch durch mögliche Deals aus Washington.

Die Inlandspreise geben heute früh gemeinsam mit den ICE Gasoil-Kontrakt nach und gleichen den scharfen Preisanstieg von Freitagabend erst einmal wieder aus. Gegenüber Freitagmorgen deuten sich allerdings immer noch leichte Preisaufschläge an…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

19.10.2026 /07:45 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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