Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 20.05.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +1,00 €/100l Netto im Vergleich zu  gestern (Dienstagvormittag) erwartet.

Ungewöhnliche Trades – Keine Fortschritte bei Verhandlungen

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Trumps Konzept von Zuckerbrot und Peitsche lässt den Iran scheinbar weiterhin kalt. Der US-Präsident rühmt sich zwar, dass die Iraner um einen Deal betteln würden, die Positionen beider Seiten scheinen aber verhärtet zu sein.

Dem Markt bleibt daher nichts weiter übrig als die Situation zu beobachten und abzuwarten, während die Social Media Postings von Trump immer weniger Wirkung zeigen und Trader eine gewisse Art von Abgestumpftheit an den Tag legen. „Die Ölpreise dürften angesichts der Möglichkeit erneuter US-Angriffe auf den Iran sowie der Erwartung, dass die Rohölversorgung selbst im Falle eines Friedensabkommens nicht rasch wieder das Vorkriegsniveau erreichen wird, auf hohem Niveau verharren“, schätzt Analyst Toshitaka Tazawa, von Fujitomi Securities die Situation ein.

Auch bei Citi scheint man weiterhin vorsichtig zu bleiben und sieht Brent eher bei 120 Dollar, so lange die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Ihrer Ansicht nach werde das Risiko eines längeren Lieferausfalls aus dem Nahen Osten vom Markt weiterhin unterschätzt, weil viele Trader noch immer mit einer baldigen Lösung der Situation rechnen würden, während die globalen Ölbestände und Sicherheitsreserven schnell abnehmen.

„Ich glaube nicht, dass die Märkte, die Verbraucher und die Gesellschaft [die Folgen der Blockade] bereits vollumfänglich würdigen – und es herrscht die Annahme, dass sich die Dinge in absehbarer Zeit wieder normalisieren werden“, kritisiert Vorstandsvorsitzende von Woodside Energy Group, Liz Westcott, das aktuelle Verhalten der Marktteilnehmer.

Die US-Ölbestände sinken laut API deutlich und belegen, wie stark die Bestände auf globaler Ebene unter Druck kommen. Für Verwunderung sorgen aber ungewöhnliche Trades, die für den am 29.05. auslaufenden Frontmonat Brent auf stark fallende Preise setzen. Einige vermuten vielleicht einen Handel von Insidern, die mit den Vorgängen hinter den Kulissen bei den Iranverhandlungen vertraut sind, oder banale Absicherungsgeschäfte, die auf Wetten an unregulierten Märkten basieren.

Im Grunde genommen hat sich an der fundamentalen Ausgangslage heute nicht viel verändert, sodass wir diese weiter neutral einstufen. Der Markt bleibt Abhängig von den Geschehnissen rund um den Iran, die das Potenzial haben die Notierungen jeder Zeit in die ein oder andere Richtung zu drücken. Währenddessen deuten sich bei den Inlandspreisen momentan moderate Preissteigerungen an.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

20.05.2026 /08:30 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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