*Inlandspreiserwartung für Heizöl 26.03.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +4,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Mittwochvormittag) erwartet.„
„Widersprüchliche Signale zu Iran-Verhandlungen – Ölpreise wieder fester...“
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Ein Ende des Iran-Krieges ist nicht in Sicht und die Aussichten auf zielführende Verhandlungen zu einem Waffenstillstand schwinden mehr und mehr. Während die USA zwar weiterhin von konstruktiven Gesprächen mit dem Iran berichten, dementiert dieser jegliche Verhandlungen und stellt stattdessen eigene Forderungen. Die Ölpreise orientieren sich damit wieder leicht nach oben.
Im Zentrum des Konfliktes bleibt die Straße von Hormus, durch die unter normalen Umständen täglich über 20 Mio. Barrel Öl und Ölprodukte transportiert werden. Seit Kriegsausbruch ist die Meerenge jedoch faktisch von Teheran blockiert. Entsprechend erbittert setzen sich die Angriffe von allen Seiten in der gesamten Region fort. Aus dem Weißen Haus hieß es dazu gestern, Präsident Donald Trump werde den Druck auf den Iran weiter erhöhen, sollte Teheran nicht akzeptieren, dass das Land „militärisch besiegt“ sei.
„Der Optimismus hinsichtlich einer Waffenruhe ist geschwunden“, sagt Tsuyoshi Ueno, Chefökonom am NLI Research Institute in Tokio. Die von Washington gesetzten Hürden für die Aufnahme von Waffenstillstandsgesprächen seien hoch, was die Ölpreise je nach Verlauf der Verhandlungen und der militärischen Entwicklungen anfällig für weitere Schwankungen mache.
Auch Philip Jones-Lux, leitender Marktanalyst bei Sparta Commodities, zeigte sich skeptisch: „Während die USA klar nach einem Ausweg suchen, scheinen weder Iran noch Israel an einer schnellen Lösung interessiert zu sein.“ Angesichts zusätzlicher Truppenentsendungen sei es „verfrüht, derzeit eine Deeskalation einzupreisen“.
BlackRock-Präsident Rob Kapito warnt zudem davor, dass Investoren die Risiken des Konflikts unterschätzen könnten. Selbst bei einem sofortigen Kriegsende hätten die Ölpreise noch das Potenzial, auf bis zu 150 Dollar pro Barrel zu steigen, da es Zeit brauche, bis die Lieferketten wieder voll funktionsfähig seien, sagte der Marktexperte bei einer Veranstaltung in Melbourne.
Unterdessen kündigte Washington ein neu terminiertes Treffen zwischen Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping an. Das Gipfeltreffen, das ursprünglich Mitte März hätte stattfinden sollen und wegen des Iran-Krieges verschoben wurde, soll nun am 14. und 15. Mai in Peking nachgeholt werden. Das Gipfeltreffen erfolgt nach monatelangen Zollstreitigkeiten und inmitten wachsender Spannungen zwischen den beiden Ländern.
Die fundamentale Einschätzung am Ölmarkt bleibt weiterhin eher bullish, da sich die erhoffte Annäherung und Deeskalation im Iran-Konflikt als extrem schwierig erweist. Entsprechend bleiben die Ölfutures auf vergleichsweise hohem Niveau, was sich auch bei den Inlandspreisen zeigt. Trotz starker Schwankungen im gestrigen Tagesverlauf ergeben sich heute im Vergleich zu gestern Früh nur geringfügige Preisänderungen.“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
26.03.2026 / 08:15Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services