Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 18.03.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +/-0,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.

Steile Preisrally vorerst beendet – Iran-Krieg bleibt dennoch Preisstütze...“

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Ölpreise kommen am Mittwoch erneut leicht unter Druck, nachdem der Irak und Kurdistan offenbar eine Einigung gefunden haben, die Exportströme über die wichtige Kirkuk-Ceyhan-Pipeline aufrecht zu erhalten. Dies sorgt für eine gewisse Entspannung bei der Versorgung aus dem Nahen Osten. Allerdings gibt es weiterhin keine Anzeichen für eine Deeskalation im Konflikt mit Iran, der die Ölexporte aus der Region weitgehend zum Erliegen gebracht hat. Brent hält sich damit auch weiterhin oberhalb der 100 Dollar.

Der irakische Ölminister Hayyan Abdel-Ghani erklärte laut Staatsmedien, dass die Lieferungen über Ceyhan am Mittwoch wieder aufgenommen werden sollen. Bereits in der vergangenen Woche hatten zwei Branchenvertreter angegeben, Irak strebe an, mindestens 100.000 Barrel Rohöl pro Tag über den Hafen zu exportieren.

„Die Nachricht hat den Markt etwas entlastet. Jede zusätzliche Menge, die aktuell wieder auf den Markt kommt, ist wertvoll, daher gaben die Preise entsprechend nach“, erklärt LSEG-Analystin Anh Pham. „Dennoch bewegen wir uns weiterhin in einem Preisumfeld von rund 100 Dollar pro Barrel und die Krise rund um die Straße von Hormus zeigt bislang keine Anzeichen einer Entspannung.“

Die USA teilten unterdessen mit, sie hätten panzerbrechende Munition eingesetzt, um iranische Stellungen für Schiffsabwehr-Marschflugkörper nahe der strategisch wichtigen Straße von Hormus anzugreifen. Für zusätzliche Eskalation sorgte die Bestätigung des Todes von Ali Larijani, dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, der eine Schlüsselfigur in der iranischen Kriegsführung war.

„Die Tötung Larijanis ist ein bedeutendes Ereignis und könnte Iran dazu veranlassen, noch entschlossener den Ölfluss zu stören“, vermutet  Aaron Stein, Präsident des Foreign Policy Research Institute in Philadelphia. „Trump steht offensichtlich unter Druck, Tanker militärisch zu eskortieren – damit drohen sehr angespannte US-Operationen, die die Navy wohl eher vermeiden möchte.“

Robert Rennie, Leiter der Rohstoffanalyse bei Westpac, kommentiert: „Angesichts anhaltender Kampfhandlungen, täglich steigender Produktionsausfälle und der faktischen Schließung der Meerenge gehen wir davon aus, dass sich Brent in einer neuen Spanne zwischen 95 und 110 Dollar einpendeln wird“. Dieser Preis könnte um weitere 10 bis 20 Dollar nach oben verschoben werden, sollte „eine große Raffinerie getroffen oder zusätzliche Verminungen der Passage bestätigt werden“.

Neben der Entwicklungen im Nahen Osten achten die Anleger heute noch auf die DOE-Bestandsdaten am Nachmittag und die Fed-Zinsentscheidung am Abend. Ob diese beiden Ereignisse allerdings genug Signalwirkung entfalten können, um die Kurse nachhaltig zu bewegen, darf zumindest angezweifelt werden. Nach wie vor bleibt der Iran-Krieg das Thema Nr. 1 am Ölmarkt.

Insgesamt zeichnet sich allerdings heute eine leichte Entspannung ab, die sich auch auf die Inlandspreise überträgt. Hier zeigt unser RPI Regio-Preis-Index schon in den Morgenstunden Potenzial für Abwärtskorrekturen, die auch durch eine Erholung des Euros gestützt werden.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

18.03.2026 / 08:30Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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