Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 28.08.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +1,10 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Donnerstagvormittag) erwartet.

Chartanalyse neutral bis bullish

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

 

Ölfutures starten vor Warsh-Rede nahe Vortageshochs

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

“  Die Rohölpreise an ICE und NYMEX legten am gestrigen Donnerstag wieder zu. Dabei stieg Brent auch kurzzeitig wieder über 90 Dollar, notierte zum Settlement jedoch wieder knapp unterhalb dieser psychologisch wichtigen Marke. Während der Markt weiterhin auf die Öffnung der Straße von Hormus wartet, steht heute Nachmittag erst einmal das Wirtschaftssymposium von Jackson Hole (Wyoming) im Fokus.

Die Veranstaltung, bei der die Notenbankerinnen und Notenbanker der Welt zusammenkommen, um sich über die Themen auszutauschen, die für ihre Arbeit von Bedeutung sind, hat gestern begonnen. Heute um 16 Uhr steht allerdings die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh auf der Agenda, von der sich die Marktteilnehmer Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank erhoffen. Für die Trader an den Ölbörsen ist dies insofern von Bedeutung, da Signale auf eine baldige Zinsanhebung den Dollar stützen würden, was die im Greenback gehandelten Ölfutures per se für Käufer außerhalb der USA teurer machen würde. Darüber hinaus könnte eine Zinsanhebung die US-Konjunktur und damit auch die Ölnachfrage beeinträchtigen.

Unabhängig davon wurden die Ölfutures im gestrigen Tagesverlauf auch dadurch wieder nach oben getrieben, dass die Öffnung der Straße von Hormus trotz der jüngsten positiven Meldungen zu den Verhandlungen zwischen Iran und Oman weiter auf sich warten lässt. Die Einschätzung der Ölmengen, die derzeit durch die Meerenge auf den Weltmarkt gelangen, bleibt unterdessen schwierig, da viele die Route verdeckt passieren. „Daten zu den Schiffsströmen deuten weiterhin darauf hin, dass der Schiffsverkehr in der Meerenge nur einen Bruchteil des Vorkriegsniveaus ausmacht“, sagt dazu David Morrison, Analyst bei Trade Nation. Hinzu kommt, dass es immer wieder Meldungen über Angriffe auf Schiffe gibt, die sich in oder im Bereich der Meerenge befinden.

Dagegen heißt es seitens der US-Regierung und seitens der Investmentbank Goldman Sachs, die Öllieferungen über die Straße von Hormus hätten sich zuletzt auf bis zu 10 Mio. B/T belaufen. Die Ölexporte aus den Ländern der Golfregion sollen laut Goldman Sachs sogar wieder zwei Drittel dessen erreicht haben, was vor dem Iran-Krieg verzeichnet worden war. 

Darüber hinaus bleibt der Ukraine-Krieg ein Faktor, den es für die Marktteilnehmer weiterhin im Auge zu behalten gilt. Vor allem die Produktkontrakte erhalten durch die zahlreichen Meldungen über ukrainische Drohnenangriffe auf russische Raffinerien immer wieder Auftrieb. Aktuell notieren die Kontrakte an ICE und NYMEX jedoch noch unterhalb der Hochs von Donnerstag. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich rein rechnerisch im Vergleich zu gestern aber dennoch Potenzial für Aufschläge ab, da die Kontrakte bislang nahe den Vortageshochs bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

28.08.2026 /09:20 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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