Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 06.03.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +2,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Donnerstagmittag) erwartet.

Ölfutures starten auf niedrigerem Niveau – US-Regierung könnte in Ölfutures-Markt eingreifen...“

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Der Angriff der USA und Israels auf den Iran hat den Rohölpreisen an ICE und NYMEX in dieser Woche zu einem signifikanten Anstieg und neuen Langzeithochs verholfen. Während WTI gestern erstmals seit Mitte Januar 2025 wieder ein Settlement oberhalb von 80 Dollar verzeichnete, gelang Brent zum ersten Mal seit Juli 2024 wieder ein Settlement oberhalb von 85 Dollar. Die Möglichkeit einer Intervention der US-Regierung an den Terminmärkten für Öl sorgten heute Morgen allerdings zunächst dafür, dass die beiden Rohölkontrakte unterhalb der genannten psychologisch wichtigen Preisniveaus starteten.

Sollte die US-Regierung vor dem Wochenende noch konkrete Maßnahmen verkünden, könnte dies die Ölfutures an den Börsen am letzten Handelstag der Woche noch maßgeblich beeinflussen. Bereits durchgewunken wurde am gestrigen Donnerstag derweil eine Ausnahmegenehmigung für Indiens Rohölimporte aus Russland, die allerdings nur für März gilt und auch nur für Öl, dass bereits auf dem Weg ist.

Unterdessen tickt für die Ölproduzenten im Nahen Osten die Uhr, da sich deren Lager aufgrund der über die Straße von Hormus nicht mehr möglichen Exporte füllen. So werden die Ölfutures weniger durch tatsächliche Schäden an den Ölanlagen gestützt, sondern vielmehr durch die Drosselung der Produktion, zu denen die sich füllenden Lager einige Länder – besonders den Irak – veranlassen.

Ob die US-Regierung, wie bereits im Frühjahr 2022 – nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine – erneut Mengen aus den strategischen Reserven freigeben wird, um das weltweite Angebot zu erhöhen, bleibt abzuwarten. Die Maßnahme steht offenbar zwar zur Debatte, verabschiedet wurde sie jedoch noch nicht.

So könnten die aktuell hohen Preisniveaus laut der Analystin Samantha Dart von der Investmentbank Goldman Sachs noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Angenommen, der Ölfluss durch die Straße von Hormus bleibt weitere fünf Wochen sehr gering“, so eine Beispielrechnung Darts bei einem Interview mit dem Sender Bloomberg Television, in dem sie fortfährt: „Dann wäre es möglich, dass der Brent-Preis die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschreitet.“

Aktuell lässt Brent erst einmal wieder die 85 Dollar-Marke hinter sich und nähert sich allmählich – wie auch WTI – dem Hoch von Donnerstag. Gasoil hat bis zum Vortageshoch noch mehr Spielraum. Dennoch zeichnet sich bei den Inlandspreisen derzeit im Vergleich zu gestern leichtes Aufwärtspotenzial ab.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

06.03.2026 / 09:00Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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