*Inlandspreiserwartung für Heizöl 21.09.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +2,00 €/100l Netto im Vergleich zu Freitagvormittag erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Rohölkontrakte bei Hoffnungen auf USA/Iran-Diplomatie weicher…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Während Brent auf Wochensicht am Freitag etwas günstiger schloss, verzeichnete der US-Rohölkontrakt noch ein geringfügiges Plus und hielt sich damit oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Zu Beginn der neuen Handelswoche ist der WTI-Kontrakt mit Verladung im Oktober, der nur noch bis morgen Abend handelbar ist, allerdings bereits deutlich unter diese wichtige Preismarke gerutscht.
Brent und WTI haben in den vergangenen drei Handelstagen durchweg an Boden verloren, nachdem sie am 11. bzw. 15. September noch neue Mehrmonatshochs verzeichnet hatten. Diese Abwärtskorrektur wurde durch mehrere Faktoren begünstigt. So gab es Hoffnungen darauf, dass Saudi-Arabien die infolge eines Drohnenangriffs vorübergehend abgeschaltete Ost-West Pipeline bald wieder zumindest bei 50 %iger Auslastung laufen lassen und somit eine wichtige Alternativroute für die üblicherweise über die Straße von Hormus abgewickelten Rohölexporte wieder nutzen könnte.
Darüber hinaus zeigte der Wochenbericht des US-Energieministeriums (DOE), dass sich die Produktvorräte in den USA in der Woche zum 11. September weiter erholt hatten. Ebenfalls preisdrückend wirkte die Zinsanhebung, die die Federal Reserve vergangene Woche vornahm, zumal die Äußerungen von Fed-Chef Warsh bei der Pressekonferenz zur jüngsten Zinssitzung von den Marktteilnehmern als Hinweis darauf eingestuft wurden, dass vor Ende des Jahres noch eine weitere Anhebung der Leitzinsen folgen könnte.
Zum Wochenstart griffen die Trader an ICE und NYMEX nun auch noch Äußerungen von US-Präsident Trump auf, der in einem Telefonat mit einem Journalisten gesagt haben soll, er werde sich möglicherweise während der UN-Generalversammlung diese Woche mit dem iranischen Präsidenten Massoud Peseschkian treffen. „Es scheint, dass ein gewisser Risikoaufschlag von den Ölpreisen abgezogen wird, in der Hoffnung, dass in dieser Woche ein diplomatischer Weg zur Deeskalation des Krieges zwischen den USA und dem Iran gefunden werden könnte“, erklärt der Analyst Tim Waterer von KCM Trade die Auswirkungen dieser Meldung auf die Ölpreise an den Börsen. „Ob sich diese Hoffnung als berechtigt erweist oder nicht, ist eine andere Frage. Die Zeit wird es zeigen“, fügt Waterer hinzu.
Davon abgesehen bleibt ebenfalls abzuwarten, wann im Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen die nächsten wichtigen Energieziele des Königreichs beschädigt werden. Erst am Samstag hieß es seitens der Miliz, man habe erneut „sensible“ Ziele in der saudischen Hauptstadt Riad mit Raketen und Drohnen angegriffen. Auch eine Anlage des staatlichen Ölkonzerns Aramco in Yanbu soll laut den Huthi erneut ins Visier genommen worden sein.
Die Analysten von JP Morgan gehen in einer Mitteilung von vergangenem Freitag allerdings davon aus, dass die Öllieferungen aus der Golfregion trotz der aktuellen Widrigkeiten „weiterhin überraschend stark“ seien. Demnach sollen sich die gesamten Ölströme aus der Region in den vorangegangenen 10 Tagen auf durchschnittlich 17,1 Mio. B/T belaufen haben, was der Bank zufolge nur etwa 6,1 Mio. B/T niedriger gewesen wäre als das im Jahr 2025 verzeichnete Durchschnittsniveau. Allein Saudi-Arabien soll über die Straße von Hormus im Schnitt vergangene Woche etwa 2,9 Mio. B/T ausgeführt haben.
An ICE und NYMEX haben die Rohölfutures heute dementsprechend bereits die Tiefs von Freitag unterschritten, wohingegen Gasoil bis zu dieser Marke noch Luft hat. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich daher bislang nur im Vergleich zu den Erhebungspreisen von Freitagnachmittag in allen Regionen bereits Potenzial für Abschläge ab…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
21.09.2026 /08:00 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services