*Inlandspreiserwartung für Heizöl 22.04.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +7,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.„
Ölfutures nach einseitiger Verlängerung des Waffenstillstands unterhalb der Vortageshochs…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Hatte US-Präsident Trump vor Kurzem noch angegeben, er werde die zweiwöchige Waffenruhe der USA mit dem Iran wohl nicht verlängern, verkündete er am frühen Mittwochmorgen das Gegenteil. Der Waffenstillstand werde auf Anfrage des Vermittlers Pakistan solange verlängert, bis die „gespaltene“ iranische Regierung einen einheitlichen Vorschlag für ein Friedensabkommen vorlegen kann. Derweil soll die US-Seeblockade weitergehen.
„Die Schlagzeilen überschlagen sich, doch die Barrel stagnieren weiterhin“, kommentiert die Analystin Rebecca Babin von CIBC Private Wealth Group die jüngsten Entwicklungen und fügt hinzu: „Das Hin und Her um eine Verlängerung des Waffenstillstands, eine mögliche Blockade und die Rolle Irans hält die Märkte in Atem, aber die Realität sieht so aus, dass die Ölströme nach wie vor eingeschränkt sind.“
Auch Vandana Hari, Gründerin des Analyseunternehmens Vanda Insights, verweist auf die weiterhin stark eingeschränkte Schifffahrt und die dadurch beeinträchtigten Öllieferungen, die für gewöhnlich über die Meerenge abgewickelt werden.
„Da eine Wiedereröffnung ohne Friedensabkommen nicht absehbar ist, stecken wir in einem Umfeld hoher Ölpreise und Inflation fest,“ so Hari.
Die Situation könnte sich noch verschärfen, sollte die vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auch die Schifffahrt im Roten Meer wieder gefährden. Die Miliz hatte damit bereits des Öfteren gedroht und diese Drohung erst Anfang der Woche noch einmal wiederholt.
Aus dem Iran gab es bislang noch keine offizielle Antwort auf die Verlängerung der Waffenruhe durch die USA. In einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim hieß es jedoch, Teheran habe nicht um eine solche Verlängerung gebeten. Die US-Seeblockade wurde im Iran zudem bereits seit ihrem Beginn als Akt der Aggression angesehen, der erst beendet werden müsste, bevor Teheran zu weiteren Verhandlungen bereit ist. Laut Präsident Trump wäre ein Abkommen allerdings ausgeschlossen, „es sei denn wir jagen den Rest ihres Landes samt ihrer Führer in die Luft!“
Die Angebotsausfälle, zu denen die faktische Sperrung der Straße von Hormus verursacht, spiegelte sich vergangene Woche auch bereits in den US-Bestandsdaten wider. Nachdem das DOE für die Woche zum 10. April in den Kategorien Rohöl, Benzin und Destillaten. Den aktuellen Schätzungen des API zufolge dürften die Vorräte in diesen drei wichtigen Kategorien auch in der Woche zum 17. April abgenommen haben, was den Ölfutures weitere bullishe Impulse geben würde.
Heute Morgen kamen die Ölfutures an ICE und NYMEX allerdings erst einmal wieder leicht von den am Dienstagabend verzeichneten Hochs zurück. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich jedoch angesichts des starken Preisanstiegs von gestern aktuell immer noch Potenzial für Aufschläge ab..“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
22.04.2026 /10:55 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services