Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 02.11.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Donnerstagvormittag) erwartet.“

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Ölfutures weicher – Markt hofft auf diplomatische Lösung des USA/Iran-Konflikts…

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Rohölpreise gerieten am Montag vor dem Hintergrund der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran spürbar unter Druck. Am Freitag hatte der Nordsee-Rohölkontrakt Brent den Monat Oktober noch auf einem Sechsmonatshoch beendet, angetrieben von der Sorge vor einer Eskalation nach den US-Zwischenwahlen am Dienstag.

Der jüngste Preisrückgang wurde ausgelöst durch Berichte, denen zufolge Washington eine Beendigung des Konflikts auf diplomatische Wege bevorzuge. Demnach soll US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat mit Israels Premierminister Netanjahu deutlich gemacht haben, dass er vor einer möglichen Wiederaufnahme von Militärschlägen gegen den Iran nach den Midterms noch etwas mehr Zeit verstreichen lassen wolle, um möglicherweise doch noch durch Diplomatie zu einer Einigung zu gelangen. Parallel dazu führten iranische und katarische Regierungsvertreter den dritten Tag in Folge Gespräche zur Verhandlung einer Einigung. Irans Außenminister Abbas Araqchi sprach von fortschreitenden Konsultationen mit den katarischen Vermittlern und unterstrich, Teheran sei sowohl auf Verteidigung als auch auf Diplomatie vorbereitet.

Trotz der kurzfristigen Entspannung bleibt das Marktumfeld von erheblichen Risiken geprägt. Marktbeobachter wie der Analyst Tim Waterer von KCM Trade warnen davor, dass eine verschärfte Rhetorik nach den Wahlen am Dienstag die Brent-Preise in Richtung 120 US-Dollar je Barrel treiben könnte. Trotz der jüngsten Meldungen über die Verhandlungsbereitschaft beider Seiten dürften die Marktteilnehmer die wiederholten Drohungen Trumps mit Angriffen gegen den Iran nach den Midterms nämlich noch nicht vergessen haben, zumal sich der US-Präsident erst am Donnerstag von einem Spitzenkommandeur über militärische Optionen hatte unterrichten lassen.

Bei der Betrachtung der Angebotssituation am physischen Markt zeigt sich weiterhin kein einheitliches Bild: So befinden sich die Rohölexporte aus dem Persischen Golf zwar trotz fortgesetzter Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus wieder nahe dem Vorkriegsniveau – zwei von drei Schiffstracking-Diensten meldeten für Saudi-Arabien im Oktober sogar einen Anstieg der Rohölausfuhren gegenüber September –, doch treiben die anhaltenden Angriffe die globalen Energie- und Frachtkosten nach oben. Zudem bleiben die Lieferungen von Erdölprodukten weiterhin eingeschränkt. Das Zusammenwirken der Spannungen im Nahen Osten mit eskalierenden ukrainischen Angriffen auf russische Verarbeitungsanlagen stützt die Kraftstoffpreise weiterhin.

Aus Richtung der OPEC+ brachte das gestrige Videokonferenz von sieben Ländern des Bündnisses, die ihre Produktionskürzungen seit Anfang 2024 freiwillig stärker kürzten als vereinbart, nichts Neues. So wurden die Förderziele für Dezember unverändert beibehalten und die Markterwartungen bestätigt, dass weitergehende Anpassungen der Förderpolitik erst im kommenden Jahr erfolgen werden, zumal die Golfstaaten ohnehin noch mit den Exportstörungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt zu kämpfen haben.

Angesichts des Preisrückgangs, der sich an den Ölbörsen heute Morgen ergeben hat, zeichnet sich auch bei den Inlandspreisen im Vergleich zu Freitag rein rechnerisch aktuell Potenzial für Abschläge ab…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

02.11.2026 /08:05Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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