Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 22.07.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. + 2,25 €/100l Netto im Vergleich zu  gestern (Dienstagvormittag) erwartet.

Keine Entspannung im Nahen Osten – Angebotsrisiken allerorten stützen die Preise…

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

“ Die Entwicklungen im Nahen Osten bleiben zentrales Thema am Ölmarkt, nachdem die USA in der elften Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen haben. Hinzu kommt ein neuer Krisenherd im Roten Meer, wo die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz den Schiffsverkehr im Roten Meer bedroht.

Bereits gestern hatten die Rohölpreise damit neue 5-Wochenhochs markiert, die sie heute früh schon leicht ausgebaut haben. Auslöser waren US-Luftangriffe auf Ziele im Süden und Westen des Iran am frühen Mittwochmorgen sowie iranische Angriffe auf US-Einrichtungen in Bahrain, Kuwait und Jordanien in der Nacht.

Die anhaltende Eskalation befeuert wieder die Sorgen um die globale Energieversorgung, vor allem, wenn nun auch noch die Alternativroute durch das Rote Meer zum Risikogebiet wird. Die Huthi hatten schon am Montag ankündigt, Schiffe mit saudischem Öl in der Meerenge Bab el-Mandeb ins Visier zu nehmen und eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien zu verhängen. Die Wasserstraße am südlichen Eingang zum Roten Meer war in den letzten Monaten für Riad zur wichtigsten alternativen Exportroute geworden.

Unsere Einschätzung ist, dass sich der Ölpreis – abhängig von der Nachrichtenlage – in einer Spanne zwischen 80 und 90 Dollar bewegen wird“, glaubt Jay Hatfield, Chef von Infrastructure Capital Management. „Sollte das Rote Meer tatsächlich geschlossen werden, wäre das eine ernsthafte Bedrohung. Das haben wir bislang noch nicht gesehen. In diesem Fall könnte der Ölpreis auf über 100 Dollar steigen.“

Neben den Spannungen im Nahen Osten belasten auch Angriffe auf das Terminal des Caspian Pipeline Consortium (CPC) an der russischen Schwarzmeerküste den Markt. Über die Anlage wird der Großteil des kasachischen Rohöls exportiert. „Je länger die Unterbrechung anhält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kasachstan gezwungen sein wird, seine Fördermengen zu drosseln“, fürchten die ING-Strategen.

Kurzfristig werden die Anleger heute Nachmittag auch noch auf die DOE-Daten schauen, die um 16:30 Uhr fällig sind. Sie könnten den Kursen noch einmal Schub nach oben geben, sollten sie eine knappe Angebotslage in den USA signalisieren. Insgesamt bleibt allerdings der Konflikt im Nahen Osten das alles überschattende Thema, welches für die fundamentale Einschätzung kaum etwas anderes als bullish zulässt. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich hingegen am Morgen noch keine klare Richtung ab.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

22.07.2026 /09:14 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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