*Inlandspreiserwartung für Heizöl 25.03.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.„
„USA verstärkt diplomatische Bemühungen – Lage im Nahen Osten bleibt volatil...“
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Mit wachsenden diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Krieges haben auch die Ölpreise wieder etwas nachgegeben. Mit dem 15-Punkte-Plan aus Washington, der dem Iran gestern durch Pakistan übermittelt wurde und der als Grundlage für Verhandlungen dienen soll, fiel Brent wieder unter 100 Dollar und WTI handelt aktuell immer noch unter 90 Dollar.
„Wir haben uns eindeutig von einer Phase, die im Krieg zwischen den USA und dem Iran zu einer ‚vollständigen Vernichtung‘ hätte führen können, hin zu einer Verhandlungslösung bewegt, auch wenn diese angesichts des mangelnden Vertrauens auf beiden Seiten wahrscheinlich komplex ausfallen wird“, kommentiert Robert Rennie von Westpac die Lage.
„Die Erwartungen hinsichtlich eines Waffenstillstands sind leicht gestiegen und Gewinnmitnahmen bestimmen den Markt“, erklärt Hiroyuki Kikukawa, Chefstratege bei Nissan Securities Investment. „Der weitere Verlauf bleibt jedoch unsicher, da unklar ist, ob die Verhandlungen erfolgreich sein werden, was den Verkaufsdruck begrenzt.“
Trotz der jüngsten Preisnachlässe steuern die Ölpreise weiterhin auf einen deutlichen Monatsanstieg zu, nachdem sie in den vergangenen Wochen stark geschwankt hatten. Die Anleger konzentrieren sich dabei weiterhin vor allem auf Teherans Versuch, die Kontrolle über die Straße von Hormus zu festigen. Seit nunmehr fast vier Wochen stehen die Exporte durch die wichtige Meerenge, durch die sonst etwa ein Fünftel des globalen Ölbedarfs fließt, nahezu komplett still.
Für leichten Optimismus sorgt hier die Meldung, dass der Iran dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sowie der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation signalisiert, dass „nicht-feindliche Schiffe“ die Straße von Hormus passieren dürfen, sofern sie sich mit den iranischen Behörden abstimmen. Gleichzeitig halten die Angriffe zwischen den USA, Israel und Iran an. Zudem bereitet Washington die Entsendung weiterer Truppen in die Region vor.
„Die Marktperspektiven bleiben angespannt, ungeachtet der Aussichten auf eine Deeskalation des Konflikts“, meint Saul Kavonic von MST Marquee. „Selbst wenn diese Woche ein Waffenstillstand in Kraft treten würde und der Durchfluss durch die Straße von Hormus wieder aufgenommen wird, ist nicht klar, ob die gesamte stillgelegte Produktion wieder anlaufen kann, solange keine größere Klarheit über die Dauerhaftigkeit eines Waffenstillstands besteht.“
Insgesamt bleibt der Iran-Krieg und alles, was daran hängt, das alles überschattende Thema am Ölmarkt. Andere Meldungen dringen weiterhin kaum vor, so dass auch die DOE-Bestandsdaten heute Nachmittag wahrscheinlich nur wenig Beachtung finden werden. Die fundamentale Einschätzung bleibt auch heute leicht bullish, obwohl die Hoffnungen auf eine Deeskalation zunehmen. Bei den Inlandspreisen deuten sich heute dennoch Abschläge im Vergleich zu gestern Früh an.“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
25.03.2026 / 07:40Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services