Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 19.02.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +3,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Mittwochvormittag) erwartet.

Keine Entspannung im Nahen Osten – Ölpreise klettern mit steigender Risikoprämie...“

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Nachdem die Rohölpreise gestern den stärksten Tagesanstieg seit Oktober verzeichnet hatten, stabilisieren sie sich heute auf hohem Niveau. Hintergrund für den Anstieg bleiben die Spannungen um den Iran, wo zwar die Gespräche zwischen Washington und Teheran weitergehen sollen, gleichzeitig aber auch die Militäraktivitäten auf beiden Seiten zunehmen.

So scheint man in den USA laut Bericht des Nachrichtenportals Axios durchaus auf eine Militäraktion vorbereitet zu sein, die laut Insidern zu einer mehrere Wochen dauernden Kampagne werden könnte. Die Regierung in Israel dränge demnach auf einen Regimewechsel in der Islamischen Republik und würde sich deshalb offenbar an entsprechenden Angriffen beteiligen. Washington hatte zuletzt eher auf Kooperation mit der bestehenden Regierung im Iran gesetzt.

Die bisherigen Gespräche, bei denen es vor allem um das iranische Atomprogramm ging, hatten keine echten Ergebnisse gebracht, obwohl es aus Teheran hieß, man habe mit Washington eine „grundsätzliche Einigung“ über die Bedingungen eines möglichen Atomabkommens erzielt. Ein US-Vertreter teilte mit, die iranischen Unterhändler wollten in zwei Wochen mit einem neuen Vorschlag nach Genf zurückkehren.

Dennoch bleiben die Spannungen in der Region hoch und die Drohkulisse real. Helima Croft von RBC Capitals warnt, das Scheitern bei zentralen Streitpunkten erhöhe die Wahrscheinlichkeit einer erneuten militärischen Konfrontation. Auch Experten der ANZ sehen Risiken für den Ölmarkt: Eine weitere Eskalation könnte den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus beeinträchtigen. Rund 20 % des weltweiten Ölverbrauchs werden über diese Meerenge transportiert.

„Die Spannungen zwischen Washington und Teheran bleiben hoch, doch die vorherrschende Einschätzung ist, dass ein umfassender bewaffneter Konflikt unwahrscheinlich ist, was eine abwartende Haltung begünstigt“, zeigt Hiroyuki Kikukawa von Nissan Securities etwas optimistischer. US-Präsident Donald Trump wolle keinen starken Anstieg der Rohölpreise; selbst im Falle militärischer Maßnahmen sei eher mit begrenzten, kurzfristigen Luftschlägen zu rechnen, so der Experte.

Unterdessen endeten die zweitägigen Friedensgespräche in Genf zwischen der Ukraine und Russland ohne Durchbruch. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Moskau erneut vor, die von den USA vermittelten Bemühungen zur Beendigung des seit vier Jahren andauernden Krieges zu verzögern. Der Vorwurf ist nicht neu und zeigt, dass sich Gespräche offenbar kaum vorwärts kommen und sich eher im Kreis drehen.

Kurzfristig wartet man am Ölmarkt heute noch auf die DOE-Bestandsdaten, die aber wegen des President’s Day am Montag mit Verspätung erscheinen. So werden die offiziellen Daten des US-Energieministeriums erst heute am frühen Abend erscheinen. Sollten sie den bullishen Ton der API-Daten von gestern bestätigen, könnte es noch einmal zu einem Preisanstieg an den Börsen kommen.

Grundsätzlich fällt die fundamentale Marktstimmung mit der hohen Unsicherheit im Nahen Osten und der daran gebundenen Risikoprämie heute erst einmal bullish aus. Die Gefahr einer Militärischen Eskalation hat alle bearishen Faktoren wieder weit in den Hintergrund rücken lassen und die Preise in die Höhe getrieben. Entsprechend fallen auch die Preisaufschläge im Inland im Vergleich zu Mittwochmorgen sehr deutlich aus.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

19.02.2026 / 09:15Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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