Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 17.09.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Mittwochvormittag) erwartet.

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Pipeline-Reparatur und Fed-Zinsanhebung – Preisrally legt Verschnaufpause ein

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Nach Tagen und Wochen der steilen Preisrally scheint sich aktuell tatsächlich eine gewisse Verschnaufpause durchzusetzen. Grund sind Anzeichen dafür, dass die Lieferunterbrechungen im Nahen Osten nachlassen dürften. Zugleich erhöhte die US-Notenbank Federal Reserve gestern nicht nur die Leitzinsen, sondern signalisierte auch weitere Anhebungen bis zum Jahresende.

Saudi-Arabien will offenbar schnell die Hälfte der Kapazität seiner beschädigten Ost-West-Pipeline wiederherstellen. In sechs Wochen soll die Versorgungsader dann wieder vollständig in Betrieb sein. Um Lieferverpflichtungen gegenüber asiatischen Raffinerien zu erfüllen, setzt Riad zudem auf kurzfristige Alternativen: Rohöl wird per Schiff-zu-Schiff-Transfer vor dem omanischen Hafen Sohar umgeladen (16.09.2026 Saudisches Rohöl soll über Oman nach Asien gehen).

„Die Sorgen über die angespannte Versorgungslage haben sich nach der Nachricht, dass Saudi-Arabien Ladungen über Oman verschiffen will, leicht abgeschwächt“, meint deshalb Hiroyuki Kikukawa, Chefstratege bei Nissan Securities Investment. Sein Branchenkollege Haris Khurshid von Karobaar Capital LP will hingegen noch nicht von einer „vollständigen Entwarnung“ sprechen, da dem Markt weiterhin jeglicher Spielraum für neue Störungen fehle: „Der Markt erhält zwar einen Teil seiner Kapazität zurück, aber nicht seinen Sicherheitspuffer.“

Durch die anhaltenden Exportrückgänge im Nahen Osten, aber auch durch die Ausfälle der russischen Raffineriekapazitäten sind die globalen Ölbestände deutlich geschrumpft. Vor allem bei den Produkten sorgt die anhaltende Knappheit weltweit für steigende Preise. Dies wiederum hat den weltweiten Inflationsdruck verschärft und die US-Notenbank Fed gestern dazu bewegt, die Zinsen anzuheben und eine weitere Straffung der Geldpolitik in Aussicht zu stellen.

Mit dieser unerwartet klaren Ansage hin zu einer strafferen Zinspolitik machte der Dollar gestern einen heftigen Satz nach oben. An den Ölbörsen sorgt der starke Greenback damit ganz unmittelbar für Abwärtsdruck, denn er verteuert die in der US-Währung gehandelten Futures und macht sie damit für Investoren aus anderen Währungsräumen weniger attraktiv. Doch auch längerfristig wirken höhere Zinsen eher preisdämpfend, da sie tendenziell die Wirtschaft und damit die Ölnachfrage belasten.

Unabhängig von der amerikanischen Notenbank hat der US-Kongress gestern endgültig grünes Licht für ein Gesetz gegeben, das Donald Trump neue Befugnisse zur Verhängung von Zöllen gegen Länder einräumt, die russische Erdölprodukte kaufen. Betroffen sein könnten unter anderem China und Indien.

Kiew, dessen Streitkräfte seit Monaten russische Raffinerien mit Drohnen attackieren, begrüßte den Vorstoß aus Washington. In Russland führten die Ausfälle bereits zu weitreichenden Diesel-Exportstopps zur Sicherung des heimischen Bedarfs, während in den USA die Verbraucherpreise für den Kraftstoff neue Rekordstände erreichten.

Insgesamt bleibt die fundamentale Lage unserer Einschätzung nach damit zwar leicht bullish, hat sich aber im Vergleich zu den Vortagen wieder ein Stück weit abgeschwächt. Bei den Inlandspreisen ist von einer Preiserholung bisher aber kaum etwas zu bemerken. Hier ist am Donnerstagmorgen noch keine klare Entwicklung abzusehen…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

17.09.2026 /09:15 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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