Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 14.09.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +1,50 €/100l Netto im Vergleich zu  Freitagvormittag erwartet.

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Ölfutures starten bei Ausfall wichtiger saudischer Pipeline fester

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Rohölpreise setzen ihren Aufwärtstrend zu Wochenbeginn fort, nachdem sie am Freitag auf Wochensicht mit einem Plus von über 8 Dollar pro Barrel schlossen und dem US-Rohölkontrakt WTI am Freitag erstmals seit Ende Mai wieder ein Settlement oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 100 US-Dollar pro Barrel gelang.

Auslöser des jüngsten Preisanstiegs sind erneute Sorgen bezüglich einer knappen Versorgungslage, die durch die vorsorgliche Außerbetriebnahme der saudischen Ost-West-Pipeline nach Drohnenangriffen auf die Anlage aufkamen. Die Pipeline, die über eine Kapazität von rund 7 Mio. Barrel pro Tag verfügt und zur Umgehung der Straße von Hormus dient, könnte das weltweite Rohölangebot durch ihren Ausfall um bis zu 4 % sinken lassen. Konkrete Angaben zum Ausmaß des Schadens an der Anlage oder zum geplanten Termin der Wiederinbetriebnahme liegen bislang nicht vor.

Laut Analyst Gregory Brew von der Eurasia Group sind die Angriffe auf die Pipeline, die von irakischem Territorium ausgingen, „ein ziemlich deutlicher Beweis dafür, dass sowohl der Iran als auch seine Verbündeten die Fähigkeit und den Willen haben, regionale Energieinfrastruktur anzugreifen, und dass diese Infrastruktur anfällig für Angriffe mit ballistischen Raketen oder Drohnen ist“. Derweil erklärt seine Branchenkollegin June Goh von Sparta Commodities SA: „Es hängt alles davon ab, wie lange [der Ausfall der Pipeline] dauert“.

Sie verweist dabei auf die Lagerbestände am Exportterminal Yanbu, im Westen Saudi-Arabiens, die die üblichen Exportmengen etwa fünf bis sieben Tage abdecken könnten, was jedoch den kurzfristigen Spielraum begrenzt. Während ein rascher Wiederanlauf der Pipeline den Schaden eindämmen könnte, drohen bei längerer Stilllegung Produktionskürzungen sowie massive Verwerfungen, die laut DBS Bank Ltd. einen Test der Marke von 120 US-Dollar pro Barrel nach sich ziehen könnten.

Verschärft wird die Lage durch eine Zuspitzung der Sicherheitslage an zentralen Transportrouten. Nach Angriffen auf saudische Ziele in den Provinzen Dschaizan und einer benachbarten Militärbasis meldete die britische Behörde UKMTO den Beschuss eines Schiffes in der Straße von Hormus samt Evakuierung der Besatzung. Der Iran berichtete unterdessen von einem Angriff auf ein iranisches Handelsschiff vor der Küste der Islamischen Republik, bei dem ein Mensch getötet worden sein soll. Gleichzeitig verstärkt die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz durch ihren Vormarsch entlang der jemenitischen Küste und das Erreichen der strategisch wichtigen Insel Perim ihren Zugriff auf die Meerenge Bab el-Mandeb, über die zuletzt 4 % bis 5 % des weltweiten Angebots liefen.

Auf eine diplomatischer Lösung der Konflikte deutet derzeit nichts hin. Ein für den heutigen Montag in Oman geplantes Treffen zwischen Golfstaaten und dem Iran zur Einrichtung einer provisorischen Fahrrinne durch die Straße von Hormus wurde verschoben, nachdem einige der Golfstaaten Vorbehalte anmeldeten. Friedensgespräche über den vor sechs Monaten von den USA und Israel begonnenen Konflikt finden seit dem Scheitern einer Übergangsvereinbarung im Juni nicht statt.

Im Zusammenspiel mit einer Belebung der Nachfrage durch China haben die geopolitischen Störungen Rohöl seit Jahresbeginn um mehr als drei Viertel verteuert und einen weltweiten Inflationsschub bei Energie ausgelöst, der die US-Notenbank Federal Reserve nach jüngsten US-Preisdaten voraussichtlich zu einer Zinserhöhung in dieser Woche veranlassen wird. Die nächste geldpolitische Sitzung des Fed-Offenmarktausschusses (FOMC) steht am Dienstag und Mittwoch auf der Agenda.

So bleibt unsere fundamentale Einschätzung auch heute bullish. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich aktuell auch schon wieder sehr deutliche Aufschläge im Vergleich zu Freitag ab…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

14.09.2026 /09:15 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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