Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 10.03.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -10,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Montagvormittag) erwartet.

Trump-Ankündigung von baldigem Kriegs-Ende lässt Preise sinken...“

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Bereits im gestrigen Tagesverlauf gaben die Rohölpreise wieder deutlich nach, nachdem sie noch am Morgen an der 120 Dollar-Marke gekratzt hatten – ein Niveau, dass seit 2022 nicht mehr erreicht wurde, dem Jahr in dem der Ukraine-Krieg begann. Am späten Abend sorgten dann Äußerungen von US-Präsident Trump noch dafür, dass Brent und WTI zumindest kurzzeitig wieder in den Bereich um die 85 Dollar pro Barrel fielen.

Trumps Ankündigung, dass der Iran-Krieg bald vorbei sein könnte sorgte dabei ebenso für Abwärtsdruck wie die Erwähnung möglicher weiterer Sanktions-Ausnahmen. Wie alles, was der US-Präsident so von sich gibt, sind allerdings auch seine jüngsten Äußerungen mit Vorsicht zu genießen. Auch Vandana Hari, die Gründerin des Marktanalyseunternehmens Vanda Insights ist skeptisch: „Trumps Aussage, der Iran-Krieg werde bald beendet sein, ist kaum die Rückversicherung, die dazu führen wird, dass Tanker wieder normal durch die Straße von Hormus fahren“, so Hari, die darauf hinweist, dass die Marktteilnehmer aufgrund der jüngsten Schlagzeilen zu Panik-Verkäufen neigen könnten.

Auch der Energiemarkt-Experte der DBS Bank, Suvro Sarkar, hält dies für möglich. „Trumps Äußerungen über einen kurzlebigen Krieg haben die Märkte eindeutig beruhigt. Während es gestern [Morgen, Anm. d. Red.] eine Überreaktion nach oben gab, glauben wir, dass es heute eine Überreaktion nach unten gibt“, sagt Sarkar, der gleichzeitig warnt, dass der Markt die Risiken für Brent auf diesen Preisniveaus unterschätze.

Dies scheint nicht allzu weit hergeholt, denn einerseits hält das iranische Regime offenbar nichts von Kapitulation und andererseits nimmt die Zahl der Golfstaaten, die ihre Fördermengen mangels Lagerkapazitäten drosseln, beinahe stetig zu. Die Frage wird nun sein, ob Washington tatsächlich weitere Ausnahmen bei seinen Sanktionen gewähren wird und auch, ob und wenn ja, wann die IEA oder die G7 noch durch die Freigabe strategischer Ölreserven in den Markt eingreifen werden. Bislang scheint man dies nicht für nötig zu halten.

Wie die IEA die aktuelle Lage und den Ausblick für den Markt derzeit einschätzt, wird sich am Donnerstagvormittag zeigen, wenn die Behörde ihren aktuellen Monatsbericht veröffentlicht. Der Monatsreport der EIA steht bereits heute Abend auf der Agenda. Aufgrund der in den USA bereits erfolgten Umstellung auf Sommerzeit ist dieser heute schon um 17 Uhr fällig. Ebenfalls eine Stunde früher als üblich, also um 21:30 Uhr stehen heute die US-Ölbestandsschätzungen des API für die Woche zum 6. März an. Der Monatsbericht der OPEC erscheint am Mittwochnachmittag.

Aktuell notieren die Ölfutures an ICE und NYMEX leicht oberhalb der Vortagestiefs. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich nach dem starken Preisrutsch von gestern allerdings Potenzial für beträchtliche Abschläge im Vergleich zu gestern ab, zumal sich auch der EUR/USD heute etwas erholt zeigt.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

10.03.2026 / 08:00Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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