*Inlandspreiserwartung für Heizöl 26.02.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +/-0,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Mittwochvormittag) erwartet.„
„Ölfutures vor US/Iran-Gesprächen auf Richtungssuche...“
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Der heutige Donnerstag dürfte ganz im Zeichen der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Genf stehen. Dort will die iranische Delegation der amerikanischen heute über Vermittler die Punkte präsentieren, bei denen Teheran Washington im Hinblick auf sein Atomprogramm entgegenkommen würde.
Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei ING Groep NV in Singapur geht davon aus, dass die Marktteilnehmer derzeit bei Rohöl noch einen geopolitischen Risikoaufschlag von bis zu 10 US-Dollar pro Barrel einpreisen. Seiner Meinung nach werden die Ergebnisse der heutigen Verhandlungen in Genf „die Ölpreisentwicklung maßgeblich beeinflussen“, sodass im Vorfeld eher mit Zurückhaltung zu rechnen sei. Bei der ING ist man allerdings auch der Ansicht, dass der Markt nicht sofort in die Vollen gehen wird, sollten die Gespräche scheitern, sondern erst einmal abwarten dürfte, „bis das Ausmaß potenzieller US-Maßnahmen gegen den Iran deutlicher wird.“
Nach Einschätzung des Analysten Toshitaka Tazawa von Fujitomi Securities dürfte der Preis der US-Rohölsorte WTI im Falle einer militärischen Auseinandersetzung vorübergehend auf über 70 US-Dollar pro Barrel steigen. Sofern die USA nur eine begrenzte Anzahl an Zielen ins Visier nehmen und der Militärschlag von kurzer Dauer sei, sollte der Preis von WTI laut Tazawa jedoch wieder in den Bereich von 60 bis 65 US-Dollar zurückfallen.
Eine große Unbekannte in der Gleichung bleibt allerdings die Reaktion Teherans auf einen US-Militärschlag. Dabei steht vor allem die Blockade der Straße von Hormus im Vordergrund, auf die sich viele Produzenten in der Region offenbar bereits vorbereiten. Die Frage ist zudem, wie die OPEC+ auf einen militärischen Konflikt zwischen den USA und dem Iran und daraus möglicherweise entstehende Angebotsausfälle reagieren würde. Die nächste Sitzung der Allianz, bei der die Produktionsstrategie für April abgestimmt werden wird, findet am Sonntag statt.
Die Versorgungslage in den USA wurde durch die Geopolitik zuletzt in den Hintergrund gedrängt, wobei Schneestürme und Kältewellen in den vergangenen Wochen jenseits des Atlantiks ohnehin für Ausnahmesituationen gesorgt hatten. Wie stark diese die Preise noch beeinflussen werden, dürfte nicht zuletzt auch davon abhängen, wie lange sie nachwirken.
Heute Morgen sind die Ölfutures an ICE und NYMEX zunächst einmal auf Richtungssuche. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich derzeit im Vergleich zu gestern teilweise schon leichtes Abwärtspotenzial ab, da der Gasoil-Kontrakt etwas nachgibt, vor allem aber auch, weil der EUR/USD fester notiert. “
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
26.02.2026 / 08:30Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services