Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 15.09.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -1,50 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Montagvormittag) erwartet.

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Ölfutures legen nach Abwärtskorrektur von Montagnachmittag wieder zu

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Rohölpreise legten am gestrigen Montag erneut zu, wenngleich sie von den Hochs, die sie zum Handelsauftakt verzeichnet hatten, im Tagesverlauf wieder zurückkamen. Auch heute starten die Kontrakte an ICE und NYMEX fester, gestützt durch anhaltende Sorgen vor Ausfällen des Ölangebots aus dem Nahen Osten.

Im Fokus steht aktuell Saudi-Arabien, das seine Ost-West-Pipeline nach Angriffen am Freitag vorübergehend abgeschaltet hatte. Bislang hat das staatliche Ölunternehmen Aramco auch noch keinen Zeitplan zur Wiederinbetriebnahme der Anlage gegeben, die zentraler Bestandteil einer alternativen Exportroute zur blockierten Straße von Hormus ist und über die zuletzt rund 4 Mio. B/T zum Rotmeer-Hafen Yanbu umgeleitet wurde. Über die Ausfallzeit der Pipeline herrscht Uneinigkeit: Während regionale Offizielle laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Associated Press von mehreren Wochen ausgehen, stellte US-Energieminister Chris Wright eine rasche Wiederaufnahme in Aussicht. „Die Preise dürften bis zur Klärung der Sachlage stabil bleiben“, prognostizieren die Analysten von ING in einer Mitteilung.

Und während Riad versucht, Mengen über die Straße von Hormus zu verschiffen, bleibt das Risiko für die Schifffahrt in der Meerenge hoch. So meldeten die Seestreitkräfte der iranischen Revolutionsgarde, dass ein Tanker in der Sperrzone im südlichen Teil der Wasserstraße auf eine Mine getroffen sei, was das Zentralkommando der US-Streitkräfte (CENTCOM) als Falschmeldung zurückwies. Laut CENTCOM habe der Iran den unter der Flagge Panamas fahrenden Tanker El Gaia bereits im August durch den Beschuss mit einem Marschflugkörper manövrierunfähig gemacht und das Schiff nun erneut angegriffen, als es vor der omanischen Küste vor Anker lag. Unterdessen ist unklar, wann die ursprünglich für gestern geplanten Gespräche einiger Golfstaaten mit dem Iran über eine vorläufige Regelung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus stattfinden sollen. Laut dem Iran war das Treffen vor allem wegen Bedenken Saudi-Arabiens verschoben worden.

Davon abgesehen griffen die vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen gestern erneut Ziele in Saudi-Arabien mit Raketen und Drohnen an, so zum Beispiel die Militärbasis Khamis Mushait. Nach Angaben der Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens sollen auch zivile Ziele in Abha und Taif von der Miliz ins Visier genommen worden sein. 

Und auch im Konflikt zwischen den USA und dem Iran deutet derzeit wenig auf eine tatsächliche Entspannung hin. Während US-Präsident Donald Trump zwar zuletzt angab, Teheran wolle schnell und unbedingt ein Abkommen herbeiführen, wies der Sekretär des iranischen Sicherheitsrates Mohsen Rezaei Verhandlungen zurück, sollten die USA nicht zuvor die Bedingungen Irans erfüllen. Unterschiedliche Ansichten gibt es offenbar auch im Hinblick auf einen US-Vorschlags zum Stopp von Angriffen auf Energieinfrastrukturen zwischen Russland und der Ukraine. So betonte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass eine Vereinbarung noch nicht finalisiert sei und an US-Garantien für eine echte Beendigung des Krieges durch Moskau geknüpft bleibe.

„Der Rohölmarkt befindet sich im Spannungsfeld zwischen den physikalischen Gegebenheiten, die weiterhin auf ein sinkendes Angebot hindeuten, und der Rhetorik, die eine mögliche Deeskalation nahelegt“, schildert Rebecca Babin, Senior Energy Trader bei CIBC Private Wealth Group, die aktuelle Situation an den Ölmärkten und fügt hinzu: „Letztendlich wird der Markt den Fördermengen und der Infrastruktur mehr Gewicht beimessen als der Rhetorik.“

Der nächste Zinsentscheid der Fed, der am Mittwochabend verkündet wird, könnte durch die geopolitischen Entwicklungen in den Hintergrund gedrängt werden. Der Markt preist aktuell eine Zinsanhebung von 25 Basispunkten ein, was die Ölfutures tendenziell belasten würde. Stärker wäre der bearishe Einfluss der September-Sitzung des FOMC allerdings, wenn Fed-Chef Kevin Warsh Hinweise auf eine weitere Zinsanhebung vor dem Jahreswechsel geben würde. So bleibt unsere fundamentale Einschätzung auch heute bullish. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich aktuell auch schon wieder sehr deutliche Aufschläge im Vergleich zu Freitag ab. An den Ölbörsen orientieren sich die Kontrakte heute Morgen erst einmal wieder nach oben. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich aktuell allerdings noch keine klare Richtung ab…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

15.09.2026 /09:05 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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