Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 06.02.2026

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +0,20 €/100l Netto im Vergleich zu  gestern (Donnerstagvormittag) erwartet.

Spannung vor USA/Iran-Gespräche stützt Ölfutures am Morgen

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Rohölpreise an ICE und NYMEX könnten heute erstmals seit Dezember auf Wochensicht wieder Verluste verzeichnen, auch wenn Brent und WTI heute Morgen zunächst von stabilen Widerständen abgeprallt sind. Ein Faktor der dies noch verhindern könnte, wären die Gespräche zwischen den USA und Iran, die für heute in der omanischen Hauptstadt Maskat anberaumt wurden.

Sollte es Anzeichen geben, dass die Gespräche schlecht verlaufen, könnte dies die Preise an den Ölbörsen kurz vor dem Wochenende noch einmal steigen lassen. Die Annäherung zwischen Washington und Teheran sind schließlich auch der Hauptgrund dafür, dass Brent und WTI auf Wochensicht nachgeben könnten.

„Die Ölmärkte bauen einen Teil der geopolitischen Risikoprämie ab und kehren zu den Fundamentaldaten zurück, die im Wesentlichen zeigen, dass ausreichende Vorräte vorhanden sind“, erklärt Analystin Samantha Hartke von Vortexa die jüngste Entwicklung an den Ölbörsen und fügt hinu: „Wenn die Verhandlungen scheitern, steigt die Risikoprämie wieder deutlich an.“

Unterdessen soll es bei den trilateralen Gesprächen zwischen der Ukraine, Russland und den USA, die gestern und vorgestern in Abu Dhabi fortgesetzt wurden, in erster Linie eine Einigung über einen weiteren Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland gegeben haben. Nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff sollen bei den Verhandlungen zwar Fortschritte gemacht worden sein, mit Ergebnissen sei jedoch erst „in den kommenden Wochen“ zu rechnen. Damit dürften auch die weitreichenden Sanktionen des Westens gegen den russischen Ölsektor erst einmal noch eine Weile gelten.

Was die Nachfrage anbelangt, bleibt abzuwarten wie sich die Ferienzeit anlässlich des Mond-Neujahrs in China auf den Verbrauch in der Volksrepublik im Laufe des Monats auswirken wird. Für März hält die staatliche saudische Ölgesellschaft Aramco zumindest bei den sehr leichten Rohölsorten noch eine robuste Nachfrage am asiatischen Markt für wahrscheinlich, denn das Unternehmen erhöhte die Exportpreise für seine Rohölsorten Super und Extra Light mit Zielmarkt Asien für den kommenden Monat leicht.

Nächste Woche werden dann die drei wichtigsten Institutionen am Ölmarkt (EIA, IEA und OPEC) ihre aktuellen Monatsberichte veröffentlichen, in denen sie ihre eigene Einschätzung zu Lage und Entwicklung des weltweiten Ölmarkts darlegen. Vor dem Wochenende bleibt der Fokus allerdings erst einmal auf den USA und Iran.

An ICE und NYMEX testeten die Ölfutures heute Morgen zunächst ihr Abwärtspotenzial, bevor sie deutlich an Boden gewannen. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich bisher allerdings noch keine klare Richtung ab.“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

06.02.2026 / 09:30Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

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