*Inlandspreiserwartung für Heizöl 31.08.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +6,70 €/100l Netto im Vergleich zu Freitagvormittag erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Ölfutures starten fester in die Woche – USA/Iran-Konflikt stütz…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Neue militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA und Iran sorgten am heutigen Montag dafür, dass die Ölfutures teurer in die neue Handelswoche starteten. So notiert der neue Frontmonatskontrakt Brent November bereits leicht oberhalb von 90 Dollar, während WTI wieder über 85 Dollar stieg.
Der Angriff der US-Streitkräfte auf militärische Ziele auf der Insel Larak führte zu einem Vergeltungsschlag Irans auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien. Was die Marktteilnehmer allerdings möglicherweise heute noch mehr interessieren dürfte, ist die Bedeutung des KI-generierten Videos, das US-Präsident Trump am Montagmorgen postete. Die Zerstörung der Ölinfrastruktur, die sich auf der Insel befindet, würde die Erholung der iranischen Ölproduktion und – exporte nach Ende des Konflikts maßgeblich beeinträchtigen, führt die Islamische Republik doch für gewöhnlich fast 90 % seines Rohöls über die drei Häfen aus, die sich auf der Insel befinden.
„Wir sehen eher die Möglichkeit einer zeitlich begrenzten Konfrontation, als die einer anhaltende Eskalation des Konflikts“, so die Einschätzung des Analysten Suvro Sarkar von der DBS zu den jüngsten Ereignissen. „Was durch jedes Aufflammen weiterhin beeinträchtigt wird, sind die Zeitpläne für die ‚Wiedereröffnung‘ von Hormuz“, fügt Sarkar hinzu. Bei der DBS hatte man dem Analysten zufolge auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bis Ende des dritten Quartals gehofft, „doch das erscheint nun unwahrscheinlicher. Daher ist davon auszugehen, dass die Ölpreise weiterhin in der Spanne von 85 bis 95 US-Dollar pro Barrel verharren werden, sofern sich die Lage in der Straße von Hormus nicht weiter klärt.“
Unterdessen kündigte er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an, die US-Regierung werde voraussichtlich wöchentlich neue Sekundärsanktionen gegen die Islamische Republik verhängen, „beginnend mit den Banken“. Gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press sagte Bessent, dass Washington im Laufe der Woche Sanktionen gegen eine zweite Bank verhängen werde, die Geschäfte mit dem Iran betreibt.
Am vergangenen Montag hatte das US-Finanzministerium Details der „Operation wirtschaftlicher Außenseiter“ bekannt gegeben, mit der Washington den wirtschaftlichen Druck auf Teheran maßgeblich erhöhen will. An den Ölbörsen hatte die Bekanntgabe allerdings nicht für steigende Preise gesorgt.
Ebenfalls wenig Einfluss auf die Preise der Ölfutures hatte am späten Freitagnachmittag die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh im Rahmen des Notenbanksymposiums in Jackson Hole, obwohl Warsh entgegen der eigenen Maxime ziemlich deutliche Hinweise auf eine baldige Zinsanhebung in den USA gab. Über den EUR/USD-Kurs sorgte die Rede des obersten Notenbankers der USA allerdings rein rechnerisch für Aufwärtspotenzial. Angesichts der Tatsache, dass die Ölfutures heute bereits fester in den Handel starten und der EUR/USD immer noch nahe dem Tief von Freitag notiert, zeichnet sich auch aktuell bei den Inlandspreisen im Vergleich zu Freitag noch Potenzial für Aufschläge ab.“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
31.08.2026 /09:10 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services