Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 28.09.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +1,30 €/100l Netto im Vergleich zu Freitagvormittag erwartet.“

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Geopolitik lässt Preise zum Wochenstart erneut steigen…

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die beiden am stärksten gehandelten Rohölkontrakte an ICE und NYMEX – Brent Dezember und WTI November – verzeichneten am Freitag auf Wochensicht einen Preisrückgang. Dies lag teils an der Wiederinbetriebnahme der saudischen Ost-West Pipeline und zunehmenden Rohölexporten Saudi-Arabiens über die Straße von Hormus, teils aber auch an den wieder aufgekommenen Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran über die Öffnung der Straße von Hormus.

Letzteren wurde am Wochenende bereits wieder ein Dämpfer versetzt, da US-Präsident Trump einen Vorschlag Teherans ablehnte. Und auch im Hinblick auf die saudischen Ölexporte bleibt Vorsicht geboten, denn das Königreich und seine Ölanlagen bleiben Ziel der Angriffe durch die Huthi-Miliz im Jemen.

So hatte die Militärkoalition unter saudischer Führung erst am Samstag wieder von Raketenangriffen der Huthi auf Riad und Khamis Mushait berichtet, die jedoch angeblich abgewehrt werden konnten. Alarme gab es auch in Abha und Dschaizan. Die Aramco-Raffinerie in Dschaizan war ebenfalls schon mehrmals ins Visier der Huthi-Miliz geraten und zum Teil auch beschädigt worden.

„Die geopolitischen Risiken bleiben hoch, da die Huthi und der Iran ihre Angriffe auf Saudi-Arabien fortsetzen und die regionalen Lieferketten dadurch gefährdet sind“, schreiben auch die Analysten von ANZ in einer Mitteilung. Unterdessen bleibt abzuwarten, wie es mit den Verhandlungen zwischen den USA und Teheran weitergehen wird. Dass die Verhandlungen fortgesetzt werden – und zwar noch in dieser Woche -, dessen ist sich zumindest US-Präsident Trump sicher.

Derweil dürfte sich der Markt auch weiterhin fragen, ob die USA nun tatsächlich ein Diesel-Exportverbot planen, oder nicht. Während US-Energieminister Chris Wright vergangene Woche noch klar gestellt hatte, dass er ein solches Exportverbot nicht für eine gute Idee hält, teilte Trump mit, Washington prüfe das Verbot „sehr ernsthaft“. In den USA hatten die (Benzin- und) Dieselbestände in der Woche zum 18. September nach einer kurzen Erholungsphase erneut abgenommen, sodass sie im saisonalen Vergleich weiterhin auf sehr niedrigem Niveau blieben. Ob ein Exportverbot von Diesel das erhoffte Ergebnis, nämlich die Dieselpreise in den USA sinken zu lassen, tatsächlich mit sich bringen würde, steht noch zur Debatte, die Dieselpreise am internationalen Markt dürfte die Maßnahme allerdings weiter steigen lassen.

An den Ölbörsen legten die Kontrakte heute Morgen jedoch eher wegen der erneut schwindenden Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen Washington und Teheran zu. Während der Brent-Kontrakt mit Verladung im November, der nur noch bis Mittwochabend handelbar ist, das Hoch von Freitag bereits überschritten hat, ist dies bei Brent-Dezember noch nicht der Fall. Auch die übrigen Kontrakte notieren noch unterhalb der Hochs von Freitag. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich aktuell rein rechnerisch dennoch Potenzial für Aufschläge im Vergleich zu Freitag ab…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

28.09.2026 /09:05 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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