*Inlandspreiserwartung für Heizöl 05.10.2026
„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. -2,00 €/100l Netto im Vergleich zu Freitagvormittag erwartet.“
Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!
Ölfutures starten bei Freigabe strategischer Reserven der G7-Staaten weicher…
(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)
*Marktlage:
„Während der Preis der Nordsee-Rohölsorte Brent in der vergangenen Woche wieder zulegte, gab der für die US-Rohölsorte WTI die dritte Woche in Folge nach. So startet Brent heute Morgen oberhalb von 100 Dollar in die neue Handelswoche, orientiert sich allerdings – wie auch WTI – derzeit nach unten.
Eine Erholung der Liefermengen aus dem Nahen Osten und die am Freitagabend angekündigte Freigabe strategischer Reserven durch die G7 dämpften die Sorgen bezüglich Angebotsengpässen. Die G7-Staaten wollen 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus Notreserven freigeben, sodass es nicht zu einem US-Exportverbot für Diesel kommen soll.
Auch die Rohölausfuhren aus dem Nahen Osten nahmen zu: In vier der sieben Tage der letzten Septemberwoche lagen sie laut Schifffahrtsdaten über dem Niveau, auf dem sie sich vor Beginn des Iran-Kriegs befunden hatten – trotz weiterer Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus.
„Diese Kombination reicht vorerst aus, um die Preise zu dämpfen, auch wenn die Risiken weiterer Schäden an der Energieinfrastruktur in der Golfregion nicht verschwunden sind“, erklärt der Analyst Tim Waterer von KCM Trade die Abwärtsbewegung, zu der es an den Ölbörsen heute Morgen gekommen ist.
Hinzu kommt die Tatsache, dass das staatliche saudische Ölunternehmen Aramco die Preise für seine Rohölexporte nach Asien für November deutlich gesenkt hat. Mittelfristig könnte sich dies allerdings auch preisstützend auswirken, da Experten davon ausgehen, dass das Unternehmen dadurch die zuletzt hohen Frachtkosten ausgleichen will. Hatten einige Analysten vergangene Woche noch prognostiziert, dass der jüngste Anstieg der Rohölimporte Chinas bald schon wieder vorbei sein könnte, könnten die niedrigeren Exportpreise der Saudis einige Käufer aus dem Reich der Mitte vielleicht doch noch dazu veranlassen, höhere Mengen zu importieren.
Unterdessen bleiben die Risiken für die Energieinfrastruktur in der Golfregion bleiben bestehen. So gab die Huthi-Miliz an, Raketen und Drohnen auf Standorte der Saudi Aramco in Riad und im Gebiet Khurais abgefeuert zu haben, was bislang jedoch seitens des Unternehmens noch nicht bestätigt wurde. Darüber hinaus kündigte die international anerkannte, von Saudi-Arabien unterstützte Regierung Jemens eine größere Militäroffensive in den von den Huthi kontrollierten Gebieten an.
Und auch die Energieinfrastruktur Russlands dürfte vorerst nicht zur Ruhe kommen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, die Angriffe auf russische Ölraffinerien zu verstärken. Bei den Inlandspreisen zeichnet sich rein rechnerisch aktuell noch keine klare Richtung im Vergleich zu Freitag ab, auch wenn Gasoil deutlich unterhalb des Hochs von Freitag notiert…“
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der König Mineralöle GmbH
05.10.2026 /08:00 Uhr (letzte Änderung)
Allgemeine Information:
„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“ Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.
*Quelle: Futures-Services