Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 23.09.2026 +++UPDATE+++

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +5,50 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Trump zwischen Drohung und Diplomatie – Ölpreise weicher

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Ölpreise steuern auf ihre längste Verlustserie seit über einem Jahr zu. Grund für die Trendwende ist der Restart einer wichtigen saudischen Pipeline sowie mögliche Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Mit der Aussicht auf eine Angebotserholung und ein baldiges Ende des fast siebenmonatigen Iran-Konflikts, sank Brent gestern erstmals seit dem 8. September wieder unter 100 Dollar.

Zwar drohte US-Präsident Donald Trump der Islamischen Republik am Dienstag erneut unverhohlen mit deren Vernichtung, verwies zugleich jedoch auf konstruktive Gespräche seiner Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit iranischen Unterhändlern. Die Verhandlungen hätten spürbar an Dynamik gewonnen und eine Einigung rücke näher, so Trump. Weitere Treffen seien bereits anberaumt.

Nach Einschätzung der meisten Marktbeobachter reagieren die Ölmärkte derzeit vor allem auf die diplomatischen Annäherungen. „Der Markt blickt derzeit wieder deutlich zuversichtlicher auf die globale Versorgungslage als noch vor wenigen Wochen“, meint etwa Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade. „Das Zusammentreffen der Delegationen in New York hat den Akteuren einen Hoffnungsschimmer gegeben. Trotz der anhaltend scharfen Rhetorik preist der Markt derzeit vor allem die Chance auf ernsthafte Verhandlungen ein.“

Doch die Warnung, den von Washington vermeldeten Fortschritten nicht zu viel Gewicht beizumessen, schwingt implizit mit. „Wer allzu optimistisch ist, will unbedingt gute Nachrichten sehen – und blendet dabei schnell die Realität aus“, gibt beispielsweise John Driscoll von JTD Energy Services zu bedenken.

Tatsächlich sind bisherige Initiativen zur Beendigung der Kampfhandlungen – darunter eine nur kurzlebige Waffenruhe – stets gescheitert. Die USA halten seitdem eine Blockade iranischer Häfen aufrecht, um die Energieeinnahmen des Landes zu kappen. Teheran reagierte darauf wiederholt mit Angriffen auf die Handelsschifffahrt in der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus.

Zur Entspannung der Versorgungslage trägt unterdessen Saudi-Arabien bei. Riad plant, die Ölexporte über die strategisch wichtige Ost-West-Pipeline in den kommenden Tagen wieder vollständig hochzufahren. Über die Verbindung, die eine Kapazität von bis zu 7 Mio. B/T aufweist, kann das Königreich die Straße von Hormus umgehen. Wie aus informierten Kreisen verlautete, ging die Pipeline, die Anfang des Monats durch Huthi-Angriffe beschädigt worden war, bereits am Vortag wieder in Betrieb.

Zusätzliches Rohöl drängt zudem aus dem Irak auf den Weltmarkt. Wie der irakische Ölminister Basim Mohammed mitteilte, exportiert das Land aktuell mehr als 3 Mio. B/T. Über die Türkei sollen die Lieferungen zeitnah auf über 0,6 Mio. B/T aufgestockt werden. Daten von Tanker-Tracking-Diensten wie Vortexa und Kpler bezifferten die irakischen Ausfuhren für August auf rund 2,2 bis 2,3 Mio. B/T. Das markiert zwar einen deutlichen Zuwachs gegenüber Juli, liegt aber weiterhin merklich unter dem Vorkriegsniveau vom Februar, als das Land noch bis zu 3,7 Mio. B/T verschifft hatte.

Neben den Entwicklungen im Nahen Osten und den diplomatischen Fortschritten in Washington achten die Marktteilnehmer heute außerdem noch auf die DOE-Daten zu den US-Ölbeständen, nachdem das API gestern kein klares Bild hatte liefern können.

Insgesamt fällt unsere fundamentale Einschätzung heute neutral aus, da die Verwerfungen im Persischen Golf zwar keineswegs gelöst sind, aber die Hoffnung auf neue Verhandlungen und die Erleichterung auf Angebotsseite durch den Restart der saudischen Pipeline ein bearishes Gegengewicht setzen. Bei den Inlandspreisen deuten sich deshalb heute früh erste Abwärtspotenziale an, die sich im Laufe des Tages umsetzen könnten…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

23.09.2026 /09:15 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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