Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 09.09.2026+++UPDATE+++ 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +1,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Brent wieder nahe der 100 Dollar – Golfkonflikt eskaliert weiter

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Am Persischen Golf eskaliert die Lage weiter, womit die Angst vor einer Verschärfung der ohnehin prekären Angebotssituation wieder größer wird. Die Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung des seit sechs Monaten andauernden Krieges schwindet, während Brent mit Siebenmeilenstiefeln auf die 100 Dollar zusteuert.  

Gestern hatten US-Streitkräfte mehrere iranische Öltanker angegriffen, während Iran einen US-Stützpunkt in Jordanien ins Visier nahm. Die Angriffe folgten auf neuerliche Attacken der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Energieanlagen im Süden Saudi-Arabiens (08.09.2026 Saudi Arabien meldet Angriffe der Huthi auf Energieanlagen). Mehrere Anlagen mussten daraufhin ihren Betrieb einstellen.

In der vergangenen Woche waren die Kampfhandlungen im Nahen Osten wieder deutlich aufgeflammt und beendeten eine Phase relativer Ruhe. Die Ölpreise gerieten zunehmend unter Aufwärtsdruck. „Die Angriffe Irans auf Energieanlagen in Saudi-Arabien und die anschließende Zerstörung von fünf iranischen Tankern haben die Sorgen vor einer erneuten, länger anhaltenden Unterbrechung der Ölversorgung verstärkt“, kommentieren die Analysten der OCBC in einer Analyse.

Brent hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 60% verteuert und nähert sich damit erstmals seit Ende Juli wieder der Marke von 100 Dollar. Auch die europäischen Erdgaspreise legten nach den US-Angriffen zum vierten Mal in Folge zu. Raffinerieprodukte wie Diesel haben sich in diesem Jahr sogar noch stärker verteuert.

Der Konflikt im Nahen Osten hat sich inzwischen bis zum Roten Meer vor der Küste Saudi-Arabiens ausgeweitet und kommt zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine hinzu. „Die jüngsten Entwicklungen bestärken lediglich unsere Einschätzung, dass wir von einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche noch ein gutes Stück entfernt sind“, meint man bei der ING. „Bis dahin dürfte der Markt weiterhin eine erhebliche Risikoprämie einpreisen.“

„Der Weg des geringsten Widerstands führt derzeit weiter nach oben – stetig und kräftig, während der Krieg in seinen siebten Monat geht“, fürchtet auch Marktexperte Darrell Fletcher von Bannockburn Capital Markets. „Das fundamentale Bild für Mineralölprodukte bleibt bullish, da die weltweiten Lagerbestände und Reserven weiter schrumpfen. Dem üblichen Muster folgend setzen die USA und Iran ihre gegenseitigen Angriffe und Drohungen fort.“

Vor dem Iran-Krieg passierte täglich rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls und LNGs die Straße von Hormus. Noch immer wird ein Teil der in der Region geförderten Rohölmengen durch die schmale Wasserstraße exportiert, häufig von Tankern, die ihre Transponder abgeschaltet haben. Das Risiko ist jedoch enorm hoch und die Exportmengen, die Schätzungen zufolge aktuell zwischen 4 und 6 Mio. B/T liegen, bleiben weit hinter dem Vorkriegsvolumen von über 21 Mio. B/T zurück.

Die Marktteilnehmer warten heute nun noch auf zwei wichtige Datenveröffentlichungen. Zum einen gibt das API seine wöchentlichen Bestandsschätzungen wegen des US-Feiertages am Montag erst heute heraus und nicht wie üblich am Dienstag. Der Datensatz gilt als Stimmungsbarometer für den offiziellen Bestandsbericht des DOE, der ebenfalls mit einem Tag Verspätung am Donnerstagabend erscheint.

Zum anderen gibt heute Abend die EIA den Startschuss für die neue Berichtssaison, bevor dann morgen die OPEC und am Freitag noch die IEA mit ihren jeweiligen Prognosen und Datenerhebungen folgen. Alle drei Monatsreports dürften von den Marktteilnehmern vor allem in Sachen Angebotsschätzungen abgeklopft werden, allerdings wird es auch den drei großen Ölmarktinstitutionen schwer fallen, im Lichte der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten und in Russland belastbare Schätzungen abzugeben.

Die fundamentale Einschätzung fällt mit der neuerlichen Eskalation im Persischen Golf heute erst einmal wieder bullish aus. Bei den Inlandspreisen zeichnen sich wegen der Kursverluste von gestern im Vergleich zu Dienstagmorgen aber dennoch zunächst einige Preisabschläge ab…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

09.09.2026 /08:15 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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