Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 04.11.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +/-0,00 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Dienstagvormittag) erwartet.“

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Demokraten gewinnen Mehrheit im Senat – Geopolitik bleibt im Fokus…

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Mit dem wahrscheinlichen Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen startet der heutige Mittwoch mit Kursschwankungen an ICE und NYMEX. Die Anleger warteten nun auf den nächsten Schritt Washingtons im Krieg mit Iran, nachdem es zuletzt nach Fortschritten bei den Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien aussah.

Bei den US-Zwischenwahlen werden die Stimmen aktuell zwar noch ausgezählt, doch die Demokraten dürften sich mit großer Wahrscheinlichkeit sich Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses für den Rest von Trumps zweiter Amtszeit gesichert haben. Am Ölmarkt wartet man nun darauf, was das für die Iran-Strategie der Trump-Administration bedeutet. Trump selbst hatte immer wieder mit neuen Angriffen gedroht und diese Drohungen kurz danach wieder relativiert.  

Priyanka Sachdeva, Leiterin der Marktanalyse bei Phillip Nova, kommentiert: „Präsident Trump sendet widersprüchliche Signale: Während die Militärschläge weitergehen, spielt er zugleich die Gefahr einer weiteren Eskalation herunter. Das macht es Händlern schwer, eine klare Marktrichtung abzuschätzen“.

Nach der kräftigen Rally im Oktober seien Gewinnmitnahmen und ein Abbau spekulativer Long-Positionen durchaus nachvollziehbar, so die Analystin. Sie findet aber gleichzeitig auch warnende Worte, denn die Risiken für die Versorgung rund um die Straße von Hormus seien nicht verschwunden. Stützend wirke laut Sachdeva zudem der unerwartete Rückgang der US-Rohölvorräte, den das API prognostiziert hat.

Am Markt beobachtet man unterdessen weiterhin, ob es Fortschritte bei den Gesprächen über ein Ende des US-israelischen Kriegs mit Iran gibt. Zur Zeit prüfen Washington und Teheran offenbar neue Vorschläge für ein Abkommen, allerdings äußerte sich zuletzt Irans Sicherheitsbeauftragter Mohsen Rezai auf X, die Reaktion der USA sei bislang „nicht zufriedenstellend“. Ein weiterer ranghoher iranischer Vertreter sagte Reuters am Dienstag, Iran und die USA seien von einer Einigung zur Beendigung des Kriegs noch weit entfernt.

Unterdessen signalisierte US-Präsident Donald Trump gestern noch Zurückhaltung. Die USA planten derzeit keinen unmittelbaren Angriff auf Iran, sagte er der Financial Times am Dienstag. „Wir stehen bereit, falls wir handeln müssen, aber vielleicht gibt es keinen Grund dazu“, sagte er. Möglicherweise wollte Trump damit aber so kurz vor den Zwischenwahlen vor allem die kriegsmüden Amerikaner beschwichtigen.

Dies befürchtet auch Pavel Molchanov, Analyst bei Raymond James & Associates: „Die Wahl ist vor allem deshalb wichtig, weil sie einen Zeitpunkt markiert, der die Iran-Strategie des Weißen Hauses beeinflussen könnte“. Die Regierung habe bei ihren nächsten Schritten nun möglicherweise „größeren Spielraum“, da die politischen Folgen der höheren Benzinpreise bereits vor der Abstimmung weitgehend aufgefangen worden seien, fügte er hinzu.

Die Marktteilnehmer warten heute nun vor allem auf weitere Entwicklungen im Nahost-Prozess, aber auch auf die offiziellen Bestandsdaten des DOE am Nachmittag. Die Daten des API von gestern Nacht hatten ein eher bullishes Bild gezeichnet, weshalb die fundamentale Einschätzung heute auch wieder leicht bullish ausfällt. Allerdings bleibt der Markt von großen Unsicherheiten geprägt, die sich immer wieder in erhöhter Volatilität niederschlagen können.

Bei den Inlandspreisen ist diese Volatilität ebenfalls zu sehen. Nach den starken Preisschwankungen von gestern zeichnen sich heute im frühen Handel erst einmal weitere Aufschläge ab, die sich im Tagesverlauf umsetzen könnten…“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

04.11.2026 /08:25Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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