Aktuelle Preisentwicklung

*Inlandspreiserwartung für Heizöl 20.10.2026 

„Nach der aktuellen Entwicklung von Euro/Dollar und ICE Gasoil wird der rein rechnerische Inlandspreis für Heizöl zum aktuellen Zeitpunkt bei ca. +4,50 €/100l Netto im Vergleich zu gestern (Montagvormittag) erwartet.“

Wir haben leider aufgrund der Situation „Golfkrieg“ erst ab ca. 13.00 Uhr verbindliche Verkaufspreise für Sie !!!

Risikoprämie steigt mit anhaltenden geopolitischen Spannungen…

 

(Anteil der CO² Steuer in 2026 effektiv bei ca. 16,00 Euro / 100 l)

*Marktlage:

„Die Anleger an ICE und NYMEX preisen auch weiterhin eine erhöhte Risikoprämie ein, da die Spannungen im Nahen Osten groß bleiben und auch die Kampfhandlungen in Saudi-Arabien zuletzt weiter eskalierten. Brent bleibt damit in der Nähe seines gestern markierten 5-Monatshochs knapp über 110 Dollar.

Brent hat in diesem Jahr schon 80% zugelegt, wofür maßgeblich die Konflikte im Nahen Osten sowie zwischen Russland und der Ukraine verantwortlich sind. Noch stärker stiegen die Preise für raffinierte Produkte, da vor allem der globale Dieselmarkt massiv unterversorgt ist. Erneute Angriffe auf Tanker und Energieanlagen halten das geopolitische Risiko hoch, trotz anhaltender Signale, dass sich die Rohölströme aus dem Persischen Golf stabilisieren.

„Die Ölpreise bleiben gut gestützt[…] Dies spricht dafür, dass der Markt angesichts der hohen Volatilität eine beträchtliche Risikoprämie einkalkuliert“, hieß es am Dienstag in einer Analyse der ING. „Sollten die Lieferströme trotz der geopolitischen Spannungen ungehindert fließen, dürfte diese Prämie nach und nach abschmelzen. Dafür gibt es derzeit allerdings keinerlei Anzeichen.“

Nach Angaben des Branchendienstes Kpler wurden binnen zwei Wochen mindestens 18 Schiffe attackiert, was die Risikoprämie im Markt verankert halte. US-Energieminister Chris Wright erklärte unterdessen gegenüber Fox News, die Ausfuhren hätten wieder etwa 80 Prozent ihres Vorkriegsniveaus erreicht; die Verschiffung von Raffinerieprodukten bleibe jedoch weiterhin beeinträchtigt (19.10.2026 Hormus-Ölexporte laut US-Energieminister bei 80% gegenüber Vorkriegsniveau).

Gleichzeitig betonte Irans erster Vizepräsident Mohammad Reza Aref am Montag, Teheran habe „keine andere Wahl“, als die Kontrolle über die Straße von Hormus durchzusetzen, um die eigene Sicherheit zu wahren. Die Islamische Republik könne befreundeten Staaten zwar freies Geleit zusichern, warnte jedoch: „Die USA haben die aktuelle Lage herbeigeführt und müssen nun den Preis dafür zahlen.“

„Das Risiko für die Ölpreise weist klar nach oben“, konstatiert Hamad Hussain, Rohstoffökonom bei Capital Economics. Die Häufung von Angriffen auf Frachtschiffe erhöhe die Wahrscheinlichkeit „eines erneuten Einbruchs beim Ölangebot und weiter anziehender Notierungen“.

Die USA bemühen sich unterdessen weiter, dem Kapazitätsengpass entgegenzuwirken und gestatten künftig den Verkauf sanktionierter Tanker, damit diese wieder regulär im Öltransport eingesetzt werden können. Ziel sei es, die verfügbare Tonnage zu vergrößern und die Frachtraten damit zu regulieren. Zudem hatte Donald Trump am Freitag zentrale US-Sanktionen und Zölle gegenüber Russland vorübergehend ausgesetzt – darunter Importabgaben auf Waren sowie Strafmaßnahmen beim Erwerb russischer Energieträger.

Am Ölmarkt wartet man heute zudem noch auf die Ölbestandsschätzungen des API, die heute am späteren Abend erwartet werden. Morgen folgt dann der offizielle Bestandsbericht des DOE, der im Falle neuer Abbauten bei Rohöl und/oder Produkten durchaus einen weiteren bullishen Impuls an den Markt geben könnte.

Aus fundamentaler Sicht bleibt vor allem die hohe Unsicherheit ein eher bullisher Faktor, da sie dazu führt, dass die Anleger lieber höhere Risikoprämien einpreisen. Faktoren wie die robusten Exporte aus dem Irak genügen nicht, um den Marktteilnehmern nachhaltige und langfristige Sicherheit zu geben. Entsprechend bleiben nicht nur die Ölbörsen, sondern mit ihnen auch die Inlandspreise gestützt….“

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der König Mineralöle GmbH

20.10.2026 /07:45 Uhr (letzte Änderung)

Allgemeine Information:

„Kein Widerrufsrecht beim Kauf von Heizöl“
Beim Kauf von Heizöl besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Da derartige Lieferungen von Schwankungen an Energie- bzw. Rohstoffmärkten abhängen ist § 312g Abs. 2 Nr. 8 BGB anzuwenden, wonach ein Widerrufsrecht für Verbraucher ausgeschlossen ist. Willenserklärungen, die auf den Abschluss eines Kaufvertrags solche Leistungen abzielen (z.B.: per Telefon oder Internet), sind somit nicht widerrufbar.“
Damit ist das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Pellets sowie Heizöl ab sofort ausgeschlossen.

*Quelle: Futures-Services

 

 

 

 

 

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